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Bereits seit 2017 werden die Schüler in Containern unterrichtet.  

Gallus

Umzug der Grundschule Europaviertel in Frankfurt verzögert sich weiter

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Die Stadt teilt mit, dass das Grundschulgebäude im Gallus erst 2025/26 fertig wird. Eltern und Schulgemeinde sind besorgt über den Platzmangel.

Der Umzug der Grundschule im Europaviertel verschiebt sich erneut. Voraussichtlich erst im Schuljahr 2025/26 werde man das neue Gebäude beziehen, teilt die Stadt nun auf Anfrage des Ortsbeirats 1 mit. „Das ist nicht zufriedenstellend“, sagt Anna Pause (SPD) in der Sitzung des Gremiums am Dienstag. Im Moment werden die Kinder in der provisorischen Containeranlage an der Stephensonstraße unterrichtet. „Die weitere Verzögerung des Schulneubaus ist eine Katastrophe für alle, für Schüler, Lehrer und Eltern“, sagt der Kinderbeauftragte Dirk Schneider.

Voraussichtlich im Herbst 2022, nach Bewilligung der Baumittel könne die Ausschreibung erfolgen, schreibt die Stadt weiter. Mit dem Rohbau solle im Frühjahr oder Sommer 2023 begonnen werden, fertig sei man voraussichtlich im Herbst oder Winter 2025/2026. Die Schule, die 2017 ihren Betrieb aufnahm, soll auf das Grundstück an der Ecke von Maastrichter Ring und Pariser Straße ziehen. „Da müsse man weiter Druck machen“, sagt Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD).

Die Schule platzt aus allen Nähten. „Der wachsenden Schülerzahl soll durch Erweiterungen der Containeranlage mit ausreichendem Raum begegnet werden“, so die Stadt. Ebenso werde eine Erweiterung des Außengeländes geplant, nicht aber eine Anmietung von Gebäuden. „Aktuell wurden offenbar nur für die Mensa kleine Container geliefert“, sagt Schneider, „wobei diese laut Eltern nicht als Mensaerweiterung genutzt werden können“. Weitere Container für die Betreuung fehlten allerdings.

Immerhin gebe es nun einen Zebrastreifen vor dem Gelände, sagt Schneider. Auch den hatte der Ortsbeirat gefordert, denn immer wieder war es zu gefährlichen Situationen gekommen. 

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