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Der alte Wasserturm soll Herzstück des neuen Parks werden. Das historische Gebäude müsste aber saniert werden.
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Der alte Wasserturm soll Herzstück des neuen Parks werden. Das historische Gebäude müsste aber saniert werden.

Gallus

Neuer Park rund um den Wasserturm

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Stadt will aus der Brache im Frankfurter Europaviertel eine Grünanlage machen. Derzeit wird das Areal vor allem als Parkplatz und Abstellfläche für Baucontainer genutzt.

Die Brache rund um den Wasserturm im Europaviertel soll in Zukunft zum Spazierengehen, Verweilen und Spielen einladen. Das Grünflächenamt will auf dem mehr als 8000 Quadratmeter großen Areal zwischen Europa-Allee und Idsteiner Straße eine Parkanlage mit Spielplatz errichten. Vertreter der Behörde stellten die Pläne dazu vor kurzem im Ortsbeirat 1 vor.

Für das Grundstück wäre der Parks eine enorme Aufwertung, sagte Jörg Sander vom Grünflächenamt. Derzeit wird die Fläche, die zwischen der Bahntrasse und einem ehemaligen Bahndamm liegt, vor allem als Parkplatz und Abstellfläche für Container der Arbeiten an der Erweiterung der U5-Linie genutzt. Künftig soll es dort große Rasenflächen geben, 45 Bäume werden in die Erde gesetzt sowie eine Pflanzfläche und eine Spielwiese angelegt. Die bestehende Vegetation am Damm werde nicht angegangen. Geplant und realisiert wird das Vorhaben vom Immobilienentwickler Aurelis.

Ankerpunkt der Anlage wird der historische Wasserturm, der leer steht und ab 2023 saniert werden könnte. Rund um die Turm werde eine Fläche zum Boulespielen angelegt sowie zwei Tischtennisplatten aufgebaut, sagte Sander. Durch den gesamten Park sollen Wege führen, die zum Teil in die angrenzenden Wohnsiedlungen münden. Mit den Besitzer:innen seien bereits Absprachen getroffen, dass die Pfade auch bei einem Eigentümerwechsel zugänglich bleibe.

Teile des Erdreichs auf dem Grundstück sind belastet, sagte Sander. Das Regierungspräsidium Darmstadt habe jedoch mitgeteilt, dass von dem Material keine Gefahr ausgehe und bleiben könne, wenn es nicht angegraben werde. Auch sei es nicht wasserlöslich. Geplant sei deshalb, zum Teil Erde aufzuschütten, was auch im Sinne der Nachhaltigkeit sei.

Der Ortsbeirat hat der Planung noch nicht zugestimmt. Mehrere Mitglieder monierten, dass es bei der Planung keine Bürgerbeteiligung gegeben hat. Die Stadt habe dies nicht für erforderlich gehalten, sagte Sander, vom Grünflächenamt, da es für das Areal nur wenig Spielraum gebe. Alexander Mitsch von den Grünen kritisierte zudem, dass die Anlage nicht durchgehend barrierefrei werde. Nötig sei auch eine Beleuchtung der Wege, da sonst „Angsträume“ entstünden.

Bislang seien keine Laternen vorgesehen, sagte Sander, da Flora und Fauna nachts Ruhe brauchten. Dass es im Norden des Parks eine Treppe gebe, sei dem Bahndamm geschuldet. Eine Rampe für Rollstühle und Kinderwagen müsse 60 Meter lang werden, um den Höhenunterschied zu überwinden. Das wäre ähnlich lang wie die alternativen Zugänge, die bereits vorgesehen sind.

Ursprünglich sollte die Ausführungsplanung im kommenden Jahr angegangen werden. Dann hätten im vierten Quartal die Arbeiten beginnen können, so Sander. Zunächst müsse der Ortsbeirat aber sein Okay geben.

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