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Mehr Sicherheit an Galluswarte

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Von: Boris Schlepper

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Die Galluswarte wird im kommenden Jahr umgebaut. Dabei werden auch Geh- und Radwege verändert.
Die Galluswarte wird im kommenden Jahr umgebaut. Dabei werden auch Geh- und Radwege verändert. © FRFOTO

Die Radwege rund um die historische Warte sollen beim anstehenden Umbau der Haltestelle stärker berücksichtigt werden. Die Fraktionen von SPD, Linke und Die Partei im Ortsbeirat 1 haben Verbesserungsvorschläge.

Der Knotenpunkt rund um die Straßenbahn-Haltestelle Galluswarte wird Anfang kommenden Jahres umgebaut. Künftig sollen dort auch die neuen, 40 Meter langen Trambahnen halten können, die die VGF ab Ende 2023 einsetzen will. Nach Ansicht von SPD, Linke und Die Partei im Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) soll dabei auch der Radverkehr besser berücksichtigt werden. Über einen entsprechenden Antrag berät das Stadtteilparlament in seiner kommenden Sitzung am 4. Oktober.

In einer gemeinsamen Vorlage fordern die drei Fraktionen den Magistrat auf, die Pläne, die dem Gremium im September vorgestellt worden sind, anzupassen. Sie begrüßten es zwar, dass die Fahrradinfrastruktur an der Galluswarte im Zuge des Umbaus ausgebaut werden soll. Allerdings reichten die Pläne nicht aus, um sicheres Radfahren an diesem stark befahrenen Knotenpunkt zu gewährleisten.

SPD, Linke und Die Partei regen deshalb an, dass nicht wie vorgesehen ein Radfahrstreifen in Mittellage auf der Mainzer Landstraße westlich der Galluswarte eingerichtet wird, da dies zu einer Gefährdung führen könne. Stattdessen soll der Radweg am rechten Fahrbahnrand verlaufen, der Rechtsabbieger für den motorisierten Verkehr auf die Camberger Straße links davon. Die Ampelschaltung müsse entsprechend angepasst werden, so dass die Verkehrsströme konfliktfrei passieren könnten.

Keine gemeinsame Spur

Entflechten möchten die drei Fraktionen zudem die geplante gemeinsame Spur für Busse und Fahrräder unter der S-Bahnbrücke gen Innenstadt. An der Bushaltestelle komme es schon jetzt regelmäßig zu unschönen Situationen, wenn Radfahrende haltende Busse überholten und dabei auf die andere Spur auswichen. Dass es dort künftig einen rot markierten Sonderstreifen für Bus und Rad geben soll, werde nichts an der Situation ändern, heißt es in der Begründung.

Die drei Fraktionen schlagen deshalb vor, den Radverkehr auf den ohnehin geplanten Zweirichtungsradweg zwischen Camberger und Günderrodestraße umzuleiten und östlich der Bushaltestelle wieder auf die Fahrbahn zu führen. Radfahrende hätten dann die Möglichkeit, wahlweise diesen Radweg zu nutzen oder den Busstreifen, wenn dort gerade keine Busse fahren. bos

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