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Leben und Arbeiten im Zeitungsviertel

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Von: Christoph Manus

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So soll die Wohnbebauung an der Mainzer Landstraße einmal aussehen.
So soll die Wohnbebauung an der Mainzer Landstraße einmal aussehen. © PE Hellerhöfe / Schmidtploecker

Der Bebauungsplan für das Quartier „Hellerhöfe“ wird nun von der Stadtverordnetenversammlung beraten. Auf dem Areal zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee, Gutenbergstraße und Günderrodestraße sollen bis zu 540 Wohnungen entstehen.

Der Frankfurter Magistrat hat einen Bebauungsplan für das bisherige Areal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Societät im Gallus auf den Weg gebracht, der den Wandel der Zeitungsviertels, in dem auch die Frankfurter Rundschau ihren Sitz hat, in ein gemischtes Quartier ermöglichen soll. Die Vorlage wird nun in den Gremien der Stadtverordnetenversammlung beraten.

Zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee, Gutenbergstraße und Günderrodestraße sollen dem Planentwurf nach 500 bis 540 Wohnungen, ein Bürohochhaus mit bis zu 60 Metern Höhe und zwei Kitas Platz finden. Auf einem an die bisherigen Zeitungshäuser angrenzenden Grundstück an der Günderrodestraße entsteht nach Vorstellungen des Magistrats eine vierzügige Grundschule mit Sporthalle.

Der Aufstellungsentwurf weicht etwas vom städtebaulichen Siegerentwurf für das von einem Joint Venture vorangetriebene Projekt „Hellerhöfe“ ab, auf dessen Grundlage er entstand. Das Hochhaus an der Mainzer Landstraße soll zehn Meter höher werden können als noch im Dezember kommuniziert, die Zahl der Wohnungen liegt mehr als 100 unter dem damals genannten Wert. Eine nähere Begründung dafür konnte das Planungsdezernat am Dienstag nicht nennen. Es verwies lediglich auf eine Aktualisierung der Planung und auf die nun festgelegte Begrenzung der Gesamtausnutzung auf höchstens 82 000 Quadratmeter.

„Mit der Konversion des bisher monostrukturellen Unternehmensstandortes in ein Wohnquartier in innerstädtischer Lage schaffen wir im Rahmen der Innenentwicklung ein neues Quartier auf bereits versiegelten Flächen“, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Gastronomie, Dienstleistungen und Gewerbe trügen zur Belebung des Viertels bei. Josef weist zudem darauf hin, dass ausschließlich Mietwohnungen entstehen sollen, davon 30 Prozent öffentlich gefördert.

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