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Kein Christbaum für den Tel-Aviv-Platz

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Von: Boris Schlepper

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Die CDU wollte auf dem Tel-Aviv-Platz im Europaviertel eine Bodenhülse für einen Weihnachtsbaum anbringen lassen. Die Mehrheit im Ortsbeirat lehnt das aber ab.
Die CDU wollte auf dem Tel-Aviv-Platz im Europaviertel eine Bodenhülse für einen Weihnachtsbaum anbringen lassen. Die Mehrheit im Ortsbeirat lehnt das aber ab. © Christoph Boeckheler

CDU im Ortsbeirat 1 scheitert mit ihrer Idee, die Fläche an den Festtagen zu beleben. Die Mehrheit des Gremiums will nicht noch mehr Totholz in der Stadt.

Auf dem Tel-Aviv-Platz wird vorerst kein Weihnachtsbaum für festliche Stimmung sorgen. Der Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) hat sich mehrheitlich dagegen ausgesprochen, auf dem Areal an der Europa-Allee eine Bodenhülse für einen Christbaum montieren zu lassen.

Dafür hatte sich die CDU in einem Antrag ausgesprochen, da es bislang im Europaviertel keinen städtischen Weihnachtsbaum gebe. Der Tel-Aviv-Platz mit seiner weitläufigen Fläche eigne sich dafür hervorragend, erläuterte Christian Valerian Friesen seine Vorlage. Der Baum könnte zukünftig zur Belebung des Areals während der Weihnachtszeit beitragen. Weitere Aktionen zur Weihnachtszeit wie Glühwein- oder Gebäck-Stände wären dadurch begünstigt. Die FDP unterstützte das Ansinnen, da der Platz stark genutzt werde, so die Liberale Ingrid von Hohnhorst.

Alle anderen Fraktionen stimmten dagegen. „Wir brauchen nicht noch mehr Totholz in der Stadt“, sagte Falko Görres (Die Partei). Ähnlich äußerten sich die Grünen: „Wir können dort einen Baum pflanzen, aber nicht noch mehr fällen“, sagte Fraktionssprecher Alexander Mitsch.

Auf dem Platz könne nichts gepflanzt werden, erwiderte Ortsvorsteher Michael Weber (CDU). Es könnte aber ein Weihnachtsbaum aus „nachhaltiger Forstwirtschaft“ bezogen werden.

Der Baum könne für „mehr Wir-Gefühl“ im Quartier sorgen, warb auch die CDU-Fraktionsvorsitzende Sara Steinhardt für die Vorlage, „etwas, worüber sich die Leute freuen können“.

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