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Jugendliche im Europaviertel bekommen eine Skateanlage

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Von: Matthias Bittner

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Unter anderem in Nieder-Erlenbach gibt es bereits eine Skateanlage. Bald auch im Europaviertel.
Unter anderem in Nieder-Erlenbach gibt es bereits eine Skateanlage. Bald auch im Europaviertel. © Rolf Oeser

Das Grünflächenamt stellt demnächst Pläne für eine freie Fläche im Europaviertel vor. Dort soll auch Fußball und Basketball gespielt werden können.

Auf der noch freien Grünfläche im westlichen Europaviertel im Stadtteil Gallus wird demnächst eine Skateanlage gebaut. Das teilt der Magistrat dem unter anderem für das Europaviertel zuständigen Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhof, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) mit. Vertreter des Grünflächenamtes werden dem Stadtteilparlament die Planung in absehbarer Zeit vorstellen. Die Grünfläche soll vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Magistrats.

Welche Sportgeräte und Sportnutzung auf der Fläche möglich und erwünscht sind, das hatten mehr als 160 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 21 Jahren aus Schulen und Kindereinrichtungen im Europaviertel überlegt, besprochen und bestimmt. Grundlage war das Beteiligungsprojekt mit dem Titel „Betreten erlaubt – Misch mit in deinem Viertel“.

Sportangebote wie Fußball, Basketball, Skaten und Tischtennis seien unmittelbar in die Entwurfsplanung eingeflossen. Den Vorzug vor einer Pumptrackanlage habe eine Skateanlage bekommen. Der Grund: Die Skateanlage bietet einen inklusiven Ansatz, weil sie neben Skatern auch von Radfahrern sowie Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.

Bei der Gestaltung der einzelnen Elemente in der Grünfläche West haben sich die Beteiligten mehrheitlich für natürliche, aber witterungsbeständige Materialien ausgesprochen. Zudem hätten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an dem Beteiligungsprojekt offene, nicht funktionalisierte Räume wie eine Grünfläche, Bäume und ausreichend Büsche angeregt, weil die Sportanlage in erster Linie natürlich im Frühling und Sommer genutzt werde und Schatten zum Verweilen wichtig sei.

Hintergrund der aktuellen Stellungnahme ist eine Anfrage des Ortsbeirates 1. Dieser wollte prüfen lassen, wo im Gallus ein Skatepark und / oder eine Pumptrackanlage gebaut werden könne und inwieweit sich das mit den Wünschen einiger Jugendlichen für die noch zu entwickelnde Fläche am Ende der Europa-Allee vereinbaren lasse. Gerade ältere Kinder und Jugendliche bräuchten weitere Bewegungsangebote in der Stadt, hieß es.

Der Ortsbeirat verwies in diesem Zusammenhang auch auf eine Petition, die auf der Internetplattform „Frankfurt fragt mich“ gestartet und von mehr als 200 Personen unterzeichnet worden war. Da die Antwort der Verwaltung zurückhaltend gewesen sei, habe der Ortsbeirat mit seiner Anfrage Nachdruck verleihen wollen. Ds Grünflächenamt habe das Gremium zuvor aber über das Beteiligungsverfahren informiert und mitgeteilt, dass sich die Jugendlichen etwa ein Basketballfeld, einen Fußballplatz, eine Skateranlage und Tischtennisplatten wünschten.

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