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Ideen für das Europaviertel

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Von: Boris Schlepper

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Seit Jahren geschlossen: Der Europagarten.
Seit Jahren geschlossen: Der Europagarten. © ROLF OESER

Am Donnerstag finden Gespräche und eine Ausstellung am Tel-Aviv-Platz statt. Ziel ist es, Ideen zusammeln, wie das Europaviertel lebenswerter wird.

Der Streit um den Europagarten findet kein Ende. Die Anlage liegt seit Jahren unzugänglich hinter einem Zaun. Der Tel-Aviv-Platz ist trist und hat den Menschen vor Ort wenig zu bieten. Auch der Spielplatz am Gleisfeldpark könnte nach Ansicht vieler Bewohner:innen verbessert werden. Ideen, wie die Zukunft des Europaviertels aussehen könnte, werden am Donnerstag, 30. Juni, bei einer Aktion auf dem Tel-Aviv-Platz gesammelt.

Wie wollen wir leben?, heißt die Veranstaltung, die das Gallus Zentrum in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Gallus der Caritas und dem Jugendmigrationsdienst im Quartier, Internationaler Bund Südwest, organisieren. Geplant sind eine Ausstellung und Gespräche mit Besucher:innen von 15 bis 18 Uhr.

„Wir wollen von den Menschen hier wissen, was für sie das Viertel ausmacht“, sagt Sabine Hoffmann, Geschäftsführerin des Gallus Zentrums, „und natürlich auch, was sich verändern sollte.“ Dabei möchten die drei Einrichtungen „keine riesigen Erwartungen wecken“. Es gehe vielmehr darum, Eindrücke zu sammeln. Die Erkenntnisse könnten an den zuständigen Ortsbeirat 1 weitergegeben werden, der gegebenenfalls kleinere Anliegen umsetzt oder initiiert.

Anfang Juni habe es dazu bereits eine erste Umfrage im Quartier gegeben, sagt Sabine Hoffmann. Wer wollte, konnte Ideen aufschreiben oder Fotos von sich und seinen Vorstellungen machen. Kinder haben Zeichnungen mit ihren Ideen und Wünschen gemalt. Das Material wird am Donnerstag in einer Ausstellung präsentiert.

Dass der wegen eines Rechtsstreits geschlossene Europagarten endlich geöffnet wird, sei natürlich ein Thema gewesen, so Hoffmann. Da sich daran nicht viel ändern lasse, gebe es die Idee, wenigstens den Zaun zu verschönern. Kritisiert worden sei auch, dass am Spielplatz am Gleisfeldpark Sandkasten, Bänke und Schaukeln fehlten. Der Tel-Aviv-Platz soll sich zum kulturelle Treffpunkt wandeln.

Weitere Anregungen können die Menschen aus dem Viertel am Donnerstag nennen. Als Rahmenprogramm finden kleine Aktionen zum Mitmachen statt. bos

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