Frankfurt-Gallus

AWO bietet Migranten Hilfe in Frankfurt

  • schließen

Die AWO berät Migranten an einem neuen Standort:  in der Mainzer Landstraße 158 im Gallusviertel.

Der Jugendmigrationsdienst und die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer der AWO Hessen-Süd haben in Frankfurt einen neuen Standort gefunden. Nach vielen Jahren am Allerheiligentor berät die Arbeiterwohlfahrt ab sofort in der Mainzer Landstraße 158 im Gallusviertel.

Neben der kostenfreien Beratung in allen Alltagsfragen, bei Behördengängen und Antragsstellungen bietet die AWO auch Sprachkurse an. Darunter auch durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderte Integrationskurse, die mit dem Zertifikat B1 abschließen. Aber auch berufsbezogene Deutschsprachförderkurse gehören dazu. Zur Stabilisierung bestehender Beschäftigungsverhältnisse werden darüber hinaus in Kooperation mit Arbeitgebern fachsprachliche Kurse für spezielle Berufsgruppen organisiert.

„Ein besonderes Anliegen der AWO sind niedrigschwellige Kurse zur Integration ausländischer Frauen“, erklärt Einrichtungsleiterin Nergis Özdemir. Diese speziellen Frauenkurse werden durch das BAMF finanziert und haben neben dem Spracherwerb auch Alltagsorientierung zum Inhalt. „Wir erreichen damit Frauen, die aus verschiedenen Gründen noch keinen Integrationskurs wahrnehmen können. Diese Kurse haben eine Brückenfunktion“, so Özdemir.

Die Integration in den Arbeitsmarkt ist der AWO ein weiteres wichtiges Anliegen. Bei Bedarf kann auch Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Stellenrecherche in Anspruch genommen werden.

Zu den Beratungsgesprächen können auf Wunsch muttersprachliche Sprachmittler hinzugezogen werden.

Die offenen Sprechzeiten der Bildungs- und Beratungsdienste der AWO sind montags von 9 bis 17 Uhr, mittwochs von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 18 Uhr. Unter den Rufnummern 209 739 91, 209 739 92 oder 209 739 93 können Termine zur Beratung vereinbart werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare