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Günderrodeschule: Unten Unterricht, oben Fußball

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Von: Boris Schlepper

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Die Container auf dem Pausenhof der Günderrodeschule reichen nicht aus, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden.
Die Container auf dem Pausenhof der Günderrodeschule reichen nicht aus, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. © Monika Müller

Die Günderrodeschule im Gallus soll mehr Platz erhalten. So fordert die CDU im Ortsbeirat, die Container auf dem Pausenhof an der Hufnagelstraße aufzustocken. Auch die Turnhalle der Grundschule soll erweitert werden.

Die Günderrodeschule soll mehr Platz erhalten. Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 1 (Altstadt, Bahnhofsviertel, Europaviertel, Gallus, Gutleut, Innenstadt) hat gleich drei Vorschläge, wie das Raumangebot an der Grundschule in der Hufnagelstraße verbessert werden kann. Über die Anträge berät das Gremium in seiner Sitzung am Dienstag, 1. November.

Nach dem Willen der CDU soll der Magistrat prüfen, ob auf die bereits vorhandenen Schulcontainer ein weiteres Stockwerk draufgesetzt werden kann, um mehr Klassenräume zu schaffen. Auf diesen Containern wiederum könnte eine zusätzliche Fläche entstehen, auf dem die Schule etwa ein Fußball- oder Basketballfeld einrichten könnte, schlägt Antragstellerin Sara Steinhardt vor. Sollte keine zweite Container-Etage möglich sein, könnte die Spielfläche auch auf den vorhandenen Ebenen entstehen.

Der Ortsbeirat 1

Der Ortsbeirat 1 tagt am Dienstag, 1. November, 19 Uhr, in der Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung, Frankenallee 150. Vertreter:innen des Umweltamtes stellen die Hintergründe, Methodik und Inhalte der Starkregengefahrenkarten für den Bezirk vor.

Da die Schülerzahlen der Günderrodeschule kontinuierlich stiegen, sei es nötig zusätzlichen Raum sowie Spiel- und Bewegungsflächen für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, heißt es in der Begründung. Um zudem das Schul- und Betreuungsangebot auszuweiten, fordert Sara Steinhardt in einer weiteren Vorlage, dass das Dachgeschoss der Schule voll ausgebaut und eine zweite Brandschutztreppe am Gebäude installiert wird. Schon jetzt sei der Dachboden nutzbar, er müsse allerdings noch verputzt werden. Damit dort Unterrichtsräume entstehen können, sei zudem ein zweiter Fluchtweg nötig. Dort könnte etwa das Angebot der Erweiterten schulischen Betreuung (ESB) unterkommen und ausgebaut werden. Der Bedarf im Stadtteil sei groß, begründet die CDU-Politikerin den Vorstoß. Die von der ESB zurzeit genutzten Container könnten wiederum der Schule zur Verfügung gestellt werden.

Ausgebaut werden soll zudem die Turnhallenkapazität, regt sie an. Ideal wäre für die Schule und für Vereine, die die Halle nachmittags und abends nutzten, ein zweites Stockwerk. Sollte dies aus statischen Gründen nicht möglich sein, soll zumindest die Möglichkeit geschaffen werden, die Halle mit einer Trennwand in zwei Bereiche aufteilen zu können. Schon jetzt sei die Turnhalle rund um die Uhr belegt. Möglich sei dies derzeit nur, da zwei Klassen zum Schwimmunterricht fahren. Wenn die Günderrodeschule weiterhin mehr Schülerinnen und Schüler aufnehme, könne diesen dann kein Sportunterricht mehr angeboten werden, befürchtet Steinhardt.

Der Ortsbeirat 1 tagt am Dienstag, 1. November, 19 Uhr, in der Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung, Frankenallee 150. Vertreter:innen des Umweltamtes stellen die Hintergründe, Methodik und Inhalte der Starkregengefahrenkarten für den Bezirk vor.

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