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Gemeinsam imkern

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Die Kirchengemeinde will mit Anwohnern Bienenstöcke betreiben.

Die evangelische Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung möchte zwei Bienenstöcke aufstellen und betreiben. Einen auf dem Turm der Friedenskirche oder im Garten an der Frankenallee, den anderen auf ihrem Kita-Gelände in der Sonderhausenstraße.

Es gehe nicht nur darum, Honig zu gewinnen. „Wir wollen vor allem zeigen, wie wichtig jedes einzelne Lebewesen für die Natur ist“, sagt der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Arne Knudt. Begleitend will die Gemeinde pädagogische Angebote für die Kitas der Kirchengemeinde, aber auch für andere Kinder- und Jugendeinrichtungen im Stadtteil anbieten.

Ziel ist es, mit der Zeit ein nachbarschaftliches Projekt zu entwickeln und eventuell mit anderen Institutionen im Stadtteil Kooperationen zu bilden und weitere Bienenkästen aufzustellen. Die Gemeinde will auch Kleingärtner und Privatpersonen gewinnen.

Der Ortsbeirat 1 möchte die Gemeinde mit 3200 Euro unterstützen. Dazu verabschiedete das Gremium in der vergangenen Sitzung einen Antrag der SPD, CDU und des Unabhängigen Bündnisses (U.B.). Knudt freut sich über den Zuschuss. Für diese Summe könnten die ersten Anschaffungen wie Imkerkleidung, eine Honigschleuder und einige Schulungen finanziert werden. Die zukünftig laufenden Kosten wie Infomaterial oder Schulungsunterlagen will die Gemeinde aus eigenen Mitteln tragen.

Im Juni sollen die Völker einziehen. Bis man allerdings Honig gewinnen kann, dauere es rund ein Jahr, so Knudt. Die Gemeinde lädt alle Frankfurter zur Mitarbeit ein und wird über die Entwicklung der Bienenvölker in ihren Schaukästen, im Gemeindeblatt oder auf Facebook berichten.

Wer mitimkern will, kann sich unter der Telefonnummer 73 33 17 melden oder eine Mail schreiben an die Adresse info@friedenundversoehnung.de. Nähere Informationen gibt es online unter friedenundversoehnung.de

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