Frankfurt-Gallus

Gallus: Mehr Spielplätze

  • Judith Köneke
    vonJudith Köneke
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Ortsbeirat 1sieht Bedarf in der Friedrich-Ebert-Siedlung.

In der Friedrich-Ebert-Siedlung gibt es nicht für alle Alterstufen Spielplätze, kritisiert der Ortsbeirat 1. Zu finden seien lediglich phantasielos gestaltete Bereiche zwischen den Häusern mit einem Sandkasten oder einer Wippe für Kleinkinder. Grundschulkinder kletterten über die Zäune der Ackermannschule um auf deren Hof zu spielen. Ältere „hingen ab“. Für ein Wohngebiet dieser Größe, in dem zunehmend auch größere Familienwohnungen entstünden, müsse sich etwas ändern, heißt es in dem verabschiedeten Antrag des Unabhängigen Bündnis (UB).

Das Gremium fordert, dass die Stadt mit Grundstückeigentümern, überwiegend die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG, klärt, wo im Gebiet Plätze für Kinder von 14 bis 16 Jahren angelegt werden könnten. Das Grünflächenamt und die ABG sollen mit dem Quartiersmanagement Gallus, den Kinderbeauftragten, weiteren Initiativen und dem Kinderbüro Planungen für einen oder mehrere Spielplätze erarbeiten. Die Bewohner der Siedlung müssten mit einbezogen werden, um Konflikte zu minimieren.

Die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen seien in der Siedlung stadtgestalterisch nicht berücksichtigt worden. Sie könnten sich relativ gefahrlos – ohne verkehrsreiche Straßen queren zu müssen – im Carré zwischen Mainzer Landstraße-Kleyerstraße / Ackermann- und Sondershausener Straße bewegen. Deshalb müssten sie dort geeignete Freiräume und anregende Spielgeräte/-anlagen finden. jkö

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