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Prost! Auf die neue Strickkunst an der Quäkerwiese.

Gallus

Gestrickte Kunst verbindet

Bewohner stricken und häkeln den Stadtteil bunt. Das Quartiersmanagement hat zu dem Kunstprojekt aufgerufen.

Das Gallus wird bunter. Seit geraumer Zeit umstricken und -häkeln die Bewohner des westlichen Stadtteils aus ihren Wollresten Zäune, Poller, Bänke und Säulen. Zu dem Kunstprojekt hat das Quartiersmanagement im Gallus aufgerufen. Ziel soll sein, eine generationsübergreifende und kulturelle Vernetzung zwischen dem Europaviertel und dem „altem“ Gallus zu fördern.

Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) und Caritasdirektorin Gaby Hagmans als Träger des Quartiersmanagements eröffneten am Freitag gemeinsam den sogenannten Strickweg am Quartierspavillon in der Frankenallee 144. Erste fertige Werke konnten vor Ort begutachtet werden. So sind bereits acht Sitzbänke in der Frankenallee und die Eingangssäulen der Begegnungsstätte umstrickt, sowie zwölf Stromkästen mit bunten Bezügen verschönert. Bis Ende des Jahres werde die Frankenallee zwischen Quartierspavillon und Begegnungsstätte noch bunter, kündigt Quartiersmanagerin Maria Schmedt an. Im kommenden Jahr soll die Strecke Richtung Europaviertel erweitert werden.

Damit niemand allein handarbeiten muss, gibt es ab September wöchentliche Strick- und Häkeltreffs: Mittwochs, 13 - 14.30 Uhr im Begegnungszentrum (Frankenallee 206) und von 17 - 19 Uhr im Quartierspavillon, donnerstags, 17.30 bis 19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus (Idsteiner Straße) und freitags, 10-11.30 Uhr im Monikaffee (Kostheimer Straße) Infos gibt Quartiersmanagerin Maria Schmedt unter Telefon 29 82 20 00. (dit)

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