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Bei der Eröffnung des neuen Familienzentrums im Mehrgenerationenhaus in der Idsteiner Straße 91 wurden viele Angebote vorgestellt.
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Bei der Eröffnung des neuen Familienzentrums im Mehrgenerationenhaus in der Idsteiner Straße 91 wurden viele Angebote vorgestellt.

Gallus

Frankfurt-Gallus: Familienzentrum schafft viel Raum für Bewegung

  • Clemens Dörrenberg
    VonClemens Dörrenberg
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Im neuen Familienzentrum des Mehrgenerationenhauses gibt es Beratung, Sport und zahlreiche Kurse. Das Angebot in der Idsteiner Straße richtet sich an Jung und Alt.

Durch die Glasfronten, die bis zum Boden reichen, war in den vergangenen Wochen von der Idsteiner Straße schon gut zu sehen, dass im alten Rewe wieder Leben eingezogen ist. Seit Mittwoch hat das angrenzende Mehrgenerationenhaus offiziell sein Familienzentrum in dem ehemaligen Supermarkt eröffnet. Das Sozial- sowie das Bildungsdezernat der Stadt haben den Umbau unterstützt. Künftig können Bewohner:innen des Stadtteils, egal ob jung oder alt, auf einer Fläche von mehr als 700 Quadratmetern aktiv werden. Davor gibt es eine eingezäunte Spielfläche für Kinder mit Sandkasten. Verbunden ist das Familienzentrum durch die umgebauten Kühlräume des Supermarktes, die auch genutzt werden, mit dem Hof des Mehrgenerationenhauses.

Das Innere des Flachdachbaus, direkt an der Bushaltestelle Schneidhainer Straße, erinnert kaum noch an die vorherige Nutzung. Statt Fliesen erstrahlt nun ein heller Linoleum-Boden in Holzoptik mit Fußbodenheizung. „Damit die Kleinen auf dem Boden krabbeln können“, wie Kristin Friedrich vom Mehrgenerationenhaus berichtet. Viel Raum für Bewegung mit einem barrierefreien Zugang seien zentrale Merkmale, die im angrenzenden, mehrstöckigen Haus nur eingeschränkt möglich seien.

Durch eine Trennwand ist die ehemalige Verkaufsfläche teilbar. Im hinteren Teil kann in einer Küchenzeile mit Backofen und Spülmaschine gekocht werden. Auf einer Anrichte steht am Mittwoch ein reichhaltiges Buffet. Die kulinarische Versorgung sei eine wichtige Aufgabe des Mehrgenerationenhauses, die zudem durch das Familienrestaurant übernommen werde, betont Leiterin Franca Schirrmacher.

Genauso vielfältig wie die Angebote des Mehrgenerationenhauses soll auch die Nutzung des Familienzentrums sein. Beratungsräume für Hebammen gehören dazu, eine sozialpädagogische Familien- und Lernhilfe sowie Kurse, beispielsweise zu Themen wie Gesundheit und Ernährung. „Es gibt mehr Möglichkeiten und die Kinder können Riesen-Auftritte hinlegen“, sagt Martina Makowski, Leiterin der Musik-Kita im Mehrgenerationenhaus, die musikalische Früherziehung anbietet. Makowski erklärt, dass aufgrund der Raumknappheit größere, musikalische Auftritte bislang im Hof stattfinden mussten.

Projektleiterin Sophia Stenzel berichtet, dass in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund ein „Großeltern-Enkel-Turnen“ angeboten werden soll. „Ein Ziel ist die Gesundheitsförderung“, sagt Stenzel. Auch ältere Menschen ohne Enkel könnten mitmachen.

Kristin Friedrich hebt hervor, dass es keine Turnvereine im Quartier gebe, die Angebote für Kinder und Jugendliche anböten. Dabei wachse der Stadtteil zügig weiter, unter anderem im Europaviertel, dessen Verbindung zum alten Quartier durch das Familienzentrum gestärkt werden solle.

Der Sportverein SV 66 nutzt den Raum bereits als Trainingsstätte, etwa für Zumba-Kurse, weil dessen Räume in der benachbarten Kuhwaldsiedlung derzeit umgebaut werden. „Wir brauchen solche professionellen Anlaufstellen für Menschen im Stadtteil, egal, wie alt sie sind und welchen sozialen oder kulturellen Hintergrund sie haben“, sagt Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne). Sie bezeichnet Mehrgenerationenhäuser als „wertvolle Orte“ mit Räumen für vielfältige Aktivitäten.

Das Mehrgenerationenhaus des Vereins Kinder im Zentrum Gallus, Idsteiner Straße 91, ist montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 20 Uhr offen. Kontakt per Telefon 75846666 , Mail: info@kiz-gallus.de.

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