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Bienen vor dem Bienenstock. 

Gallus

Gallus: Honig frisch vom Kirchturm

Friedensgemeinde will sich um Bienen im Stadtteil kümmern. Das Projekt soll im Stadtteil identitätsstiftend wirken.

Am heutigen Samstag, 12 Uhr, begrüßt die evangelische Kirchengemeinde Frieden und Versöhnung im Gallus ihr erstes Bienenvolk. Im Beisein des Ortsvorstehers Oliver Stank (SPD) und weiterer Mitglieder des Ortsbeirats 1 werden die Insekten in einem Kindergottesdienst gefeiert. Für die Gemeinde ist dies der Startschuss für ihr Projekt, das der Ortsbeirat 1 fördert.

Die Kirchengemeinde plant, auf dem Turm der Friedenskirche an der Frankenallee und auf dem Kita-Gelände an der Sondershausenstraße jeweils einen Bienenstock aufzustellen und zu betreiben. Gestartet wird jetzt mit dem ersten Volk auf dem Kirchturm.

Begleitet werden soll das Projekt durch pädagogische Angebote für die Kitas der Kirchengemeinde sowie andere Kinder- und Jugendeinrichtungen im Stadtteil. Die Kirchengemeinde lädt zudem stadtteilweit zur Mitarbeit ein und wird über die Entwicklung der Bienenvölker in ihren Schaukästen, im Gemeindeblatt, auf Facebook und über andere Medien berichten.

Das Gallus sei wie kaum ein anderer Stadtteil Frankfurts von vielen Kleingärten eingerahmt und mit viel Grün durchzogen, es biete daher optimale Bedingungen für Bienen, teilt die Kirchengemeinde mit.

Mit ihrem Projekt wolle sie das Bewusstsein der Menschen im Stadtteil für ökologische Zusammenhänge steigern und fördern. Langfristiges Ziel sei, dass sich etwa Privatpersonen und Kleingartenvereine im Gallus zu einem Nachbarschaftsprojekt zusammentun und weitere Bienenkästen aufstellen.

Notwendige Arbeitsgeräte wie Honigschleudern könne die Gemeinde zur Verfügung stellen. Aus den aufgestellten Bienenstöcken wolle sie einen „Gallus-Honig“ gewinnen, der identitätsstiftend im Stadtteil wirken soll und gegen kleine Spenden abgegeben wird.

Das für den Stadtteil Gallus offene Projektsucht Mitarbeiter. Wer sich einbringen möchte, meldet sich bitte per Mail: info@friedenundversoehnung.de oder unter Telefon 73 33 17. (dit)

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