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Für die Zukünftigen

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Pepper kämpft in Hongkong für Demokratie.
Pepper kämpft in Hongkong für Demokratie. Nightrunner Productions © Nightrunner Productions

Der Dokumentarfilm „Dear Future Children“ porträtiert den Widerstand junger Frauen

Rayen lebt in Chile, Hilda in Uganda und Pepper in Hongkong. Doch die drei jungen Frauen teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie gehören einer Generation an, die wütend ist und die sich auflehnt gegen Regierungen und Menschen, die nicht zuhören wollen. Sie kämpfen gegen Tränengas, Gummigeschosse und Wasserwerfer, gegen soziale Ungleichheit, Unterdrückung oder tödliche Dürren. Und sie haben nicht vor aufzugeben. Weder Hilda, die in Uganda für die Zukunft der Umwelt und gegen die Auswirkungen des Klimawandels kämpft, noch Rayen oder Pepper, die in Santiago de Chile und Hongkong für mehr soziale Gerechtigkeit und Demokratie auf die Straßen gehen. Sie engagieren sich weiter. Für ihre eigenen und andere Kinder.

Für seinen mehrfach prämierten Dokumentarfilm „Dear Future Children“, der im Frühjahr 2021 erschien, hat der damals erst 22-jährige Regisseur Franz Böhm aus Stuttgart die drei Aktivistinnen begleitet und ein Porträt des Widerstands geschaffen, das nichts von seiner Aktualität verloren hat, im Gegenteil. Weltweite Protestbewegungen nehmen zu, Demonstrationen historischen Ausmaßes wie im Iran, streikende Schulkinder sowie Störaktionen in Museen und auf Straßen von Gruppen wie „Letzte Generation“ lenken weltweit die Aufmerksamkeit auf Missstände und Themen, über die zu lange geschwiegen wurde. Und auch Franz Böhm hat noch mehr zu sagen und kommt anlässlich der Ausstellung „Klima_X“ in das Museum für Kommunikation (MfK), am nächsten Mittwoch zur Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch, nach Frankfurt.

In der Reihe „Klima-Kino“ zeigt das Museum für Kommunikation Frankfurt, in Kooperation mit den Arthouse Kinos Frankfurt „Dear Future Children“ am Mittwoch, 8. Dezember, 20.30 Uhr, im Frankfurter Kino Harmonie, Dreieichstraße 54. Regisseur Franz Böhm spricht nach der Vorführung mit dem Publikum über seinen Film. Karten kosten 7 Euro. Mehr: www.mfk-frankfurt.de

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