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Steffen Haase kocht das Ballmenü. Hier ist sein Kalbsfilet.

Palmengarten

Frühlingsball mit Flamingo

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Für den Frühlingsball am 27. April im Palmengarten sind nur noch wenige Sitzplatzkarten zu bekommen. Cassandra Steen singt, DJ Dennis Smith legt auf.

Eiskönigin Marika Kilius ist dabei. Fernsehschauspielerin Maren Gilzer hat sich angekündigt. Schwimmer Michael Groß, der Albatros, taucht auf, Filmstar Radost Bokel nimmt sich die Zeit und den Magistrat repräsentieren Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und Kämmerer Uwe Becker (CDU). Zusammen sind sie die wichtigsten Promis beim Frühlingsball 2019 im Palmengarten.

Erlös für die Stiftung

Die sechste Auflage ragt zum ersten Mal weit hinein in den Frühling, nachdem die bisherigen fünf Versuche stets Anfang März den Lenz eröffneten. Am 27. April ist diesmal Showtime. Noch etwas ist neu: Die Gala hilft diesmal nicht, das Blüten- und Schmetterlingshaus zu finanzieren, dessen Bau endlich im Gang ist und sichtbare Ergebnisse zeitigt. Der Erlös geht stattdessen an die Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten, vorerst nicht zweckgebunden, aber Gartendirektorin Katja Heubach hat da etwas im Sinn: „Barrierefreiheit ist ein großes Thema“, sagt sie. Ein vielbeachtetes Leitsystem für Besucher mit Sehbeeinträchtigungen ist im Botanischen Garten seit 2018 installiert; für den Palmengarten wäre so etwas ebenfalls wünschenswert. Generell hat sie das Ziel, mit dem Ball die Freunde und Förderer der Oase im Westend zusammen- und das Thema Nachhaltigkeit voranzubringen.

Sängerin Cassandra Steen ist um 22.45 Uhr Hauptattraktion des Balls. Für musikalische Unterhaltung sorgen außer ihr etwa die siebenköpfige Damenband Princess-Cut, DJ Dennis Smith und die Marching Band Acoustic Club. Durch den Abend führt TV-Moderatorin Andrea Ballschuh. Es gibt eine Tombola mit 100 Preisen, darunter Schmuck, Kunst, Eventgutscheine und als Hauptgewinn eine 5000-Euro-Reise in die Dominikanische Republik. Das Los kostet zehn Euro.

Apropos Kosten: Für 111 Euro ist man als Flaniergast ab 21 Uhr dabei mit Zugriff auf alle Getränke, Deftiges aus den Töpfen von Mirko Reeh und Currywurst. Wer das ganze Programm erleben, sitzen und das Menü essen will, musste tiefer in die Tasche greifen – aber da sind fast alle Karten schon weg. Es gibt unter anderem Grüne Soße, Kalbsfilet und eine Dessertvariation, die besonders Direktorin Heubach interessiert: „Ich bin ein Süßspatz.“

Der Cocktail des Abends heißt Flamingo und enthält Gin, Martini sowie die Brause aus der Produktion einer österreichischen Firma, die sich gern Sportvereine kauft.

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