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Eintracht-Fans halten zu Spielbeginn ihre Schals in die Höhe.

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt gegen Inter Mailand: Friedlicher Abend im Stadion

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Die Polizei zieht nach dem Europacupspiel eine positive Bilanz.

Es war ein entspannter Abend für die Polizei – sehr viel entspannter als gedacht. Beim Spiel der Eintracht gegen Inter Mailand gab es aus Sicht der Beamten keine nennenswerte Vorkommnisse. Dabei hatte die Polizei die Partie zunächst als Risikospiel eingeschätzt und besonders viele Einsatzkräfte ins Stadion geschickt. Es hieß, Auseinandersetzungen zwischen Frankfurter und Mailänder Fans seien zu befürchten.

Die gab es dann auch – aber fast nur verbaler Art. Auf den Rängen pöbelten sich Frankfurter und Mailänder an. Nach Medienberichten soll einem italienischen Fan auf dem Weg ins Stadion ins Gesicht geschlagen worden sein. Die Hintergründe sind unklar, ernsthafte Verletzungen erlitt der Mann nicht.

Damit die 2600 Inter-Fans möglichst wenigen Eintracht-Anhängern begegnen, hatten die Stadt Frankfurt und die Polizei einen Shuttle organisiert. Die Italiener konnten zum Opernplatz kommen und sich in Bussen zum Stadion bringen lassen. Besonders gut genutzt wurde das Angebot allerdings nicht. Auch die meisten Inter-Fans wählten eine individuelle Anreise.

Diese gestaltete sich aber für die Anhänger beider Mannschaften mitunter schwierig. Rund anderthalb Stunden vor dem Spiel wurde der S-Bahn-Verkehr in Richtung Stadion vorübergehend eingestellt. Grund waren Personen im Gleis. Viele Fans wichen daraufhin auf die Straßenbahnen aus. Doch auch die Trams hatten Probleme. In der Nähe der Rennbahn blockierte ein parkendes Auto die Gleise.

Keine Rolle spielte am Donnerstagabend übrigens der Streit zwischen den Eintracht-Fans und dem hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU). Es gab keine Transparente gegen Beuth, und auch die Schmählieder gegen ihn blieben aus. 

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