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Das Freibad in Eschersheim hat am Sonntag letztmalig in diesem Jahr auf.

Bäder in Frankfurt

Freibäder schließen in Frankfurt

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Nach und nach schließen die Freibäder in Frankfurt. Der heiße Sommer bescherte ihnen viele Besucher. Die Millionenmarke wurde aber knapp verfehlt.

Trotz vorhergesagten 30 Grad für Montag wird das Freibad in Eschersheim am Sonntag letztmalig in diesem Jahr aufhaben. Die Temperaturen in der Nacht seien mittlerweile zu niedrig. Das Wasser der unbeheizten Bäder kühle dadurch zu stark ab, so dass die Wassertemperatur dauerhaft unter 20 Grad abgesunken sei, hieß es von Seiten der Frankfurter Bäderbetriebe. Aus dem gleichen Grund hatten in der Vorwoche bereits das Brentanobad, das Stadionbad und das Freibad in Nieder-Eschbach geschlossen.

Geöffnet bleiben zunächst nur noch die drei beheizten Freibäder. Allerdings schließt auch das Riedbad in Bergen-Enkheim bereits am 19. September, weil das Becken dort für den Winter mit einer Traglufthalle eingerüstet wird. Im Silobad in Höchst endet die Sommersaison am 23. September, das Freibad Hausen bleibt bis zum 7. Oktober geöffnet. 

Die Millionenmarke wird damit allerdings wohl versäumt. Stand Donnerstag waren in diesem Sommer 926 773 Badegäste in die Frankfurter Freibäder gekommen. Deutlich mehr als 2015 (761 737) aber auch deutlich weniger als 2013( 1,250 343).

Mit dem Freibad Eschersheim schließen auch die Wasserspielplätze Louisa, Lohrberg, Niddapark und Günthersburgpark. Wegen der unsicheren Wetterlage würden diese auch am Wochenende nicht mehr angestellt, teilte die Stadt mit. Wer nicht auf eine Erfrischung verzichten möchte, dem werden die sogenannten Matsch-Spielplätze empfohlen, in denen noch bis zum Beginn der Frostperiode geplantscht und gematscht werden könne. 

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