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Da kommt zum kühlen Nass auch noch der Fahrtwind dazu: schiefe Ebene im Freibad Eschersheim.
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Da kommt zum kühlen Nass auch noch der Fahrtwind dazu: schiefe Ebene im Freibad Eschersheim.

Hitzewelle

Freibäder bleiben länger auf

  • Miriam Keilbach
    VonMiriam Keilbach
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In den kommenden Tagen wird es sehr heiß, bis zu 36 Grad wurden vorhergesagt. Viele Freibäder wollen deshalb während der Hitzephase erst um 21 Uhr schließen. Der Langener Waldsee allerdings muss am Sonntagvormittag zu bleiben.

Es war noch keine gute Saison für die Freibäder, zu kalt, zu bewölkt, zu regnerisch. Nur an einzelnen Tagen war richtiges Badewetter. Jetzt soll es aber anders werden, darauf spekulieren die Bäder Betriebe Frankfurt (BBF) und ihr Marketing-Chef Alex Mitschke. „Wir sind guter Dinge, und wenn nun alle ihren Teller leer essen, dann wird das mit der Sonne schon.“

Bis zu 36 Grad heiß soll es in den kommenden Tagen werden – das weckt Erinnerungen an die Supersommer 2003 und 2006. Damit Arbeitnehmer ihre Füße nicht nur in den Brunnen auf dem Opernplatz stecken können, haben einige Freibäder in der Hitzephase länger geöffnet. „Anhand der Wetterlage können die Leitungen der Bäder selbst entscheiden, wann sie schließen. Wenn um 20 Uhr noch 1500 Leute im Brentanobad sind, werden wir die nicht rauswerfen“, sagt Mitschke. Die Entscheidung fällen die Bäder aber tagesaktuell, je nach Temperatur und Anzahl der Badegäste. "Wenn voll ist, öffnen wir länger“, heißt es etwa aus Eschersheim.

Bereits in den vergangenen Sommern hat das Prinzip funktioniert: Über die Lautsprecheranlage wurden die Badegäste in den sieben städtischen Freibädern bei starker Hitze über die verlängerten Badezeiten informiert. Meist war – vor allem an heißen Wochenenden – um 21 Uhr statt um 20 Uhr Schluss.

Allein für das Brentanobad rechnen die BBF an diesem Samstag mit 15 000 Besuchern. Das liegt aber auch am Familiensportfest, bei dem 30 Vereine die verschiedensten Sportarten vorstellen. Gäste jeden Alters sollen sich an neuen Sportarten ausprobieren, ob beim Tauchen im Tauchcontainer oder beim Zumba zu lateinamerikanischen Klängen.

Auch sonst sehen sich die BBF gut gewappnet: Kündigt sich ein Hoch wie in diesen Tagen „Annelie“ an, gibt es zusätzliches Personal vor Ort, um den Massen gerecht zu werden. So sind am Wochenende etwa mehr Bademeister im Einsatz.

Auch wenn viele über die anstehende Hitze schimpfen, die BBF freut es: Das vergangene Jahr war laut Mitschke nämlich eine Katastrophe: Nur 450 000 Besucher zählten alle Bäder. „In mittelmäßigen Sommern kommen wir auf 700 000, im Jahr 2003 hatten wir 1,3 Millionen.“

Nicht ganz so glücklich hingegen verhält sich die Sache mit „Annelie“ am Langener Waldsee. Wegen des Ironman am Sonntag stehen bereits ab Donnerstag keine Parkplätze mehr zur Verfügung, außerdem gibt es Aufbauarbeiten. „Der Badebetrieb ist aber nicht beeinträchtigt“, sagt Michael Krauß vom Bäder- und Hallenmanagement Langen. Lediglich am Sonntagvormittag steht der See der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung.

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