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Verregneter Himmel, kaltes Wasser – für die ersten Sportschwimmerinnen kein Problem.
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Verregneter Himmel, kaltes Wasser – für die ersten Sportschwimmerinnen kein Problem.

Frankfurt

Freibadsaison ist eröffnet

Im Schwimmbad Nieder-Eschbach lockt ein neues Becken.

Der verregnete Morgen und die kühlen Wassertemperaturen halten Lilo Günther und drei weitere Schwimmerinnen nicht davon ab, die Ersten im neuen Becken zu sein. Die 81-Jährige ist seit zehn Jahren Stammkundin im Freibad Nieder-Eschbach, das gestern offiziell die Sommersaison eingeläutet hat.

Und pünktlich zur Eröffnung der Frankfurter Freibäder am Montag ist die Sanierung des Nieder-Eschbacher Bades abgeschlossen. Das Becken, das auch weiterhin Schimmer- und nicht Nichtschwimmerbereich vereint, ist jetzt aus Stahl. „Die alten Keramikfließen waren noch aus den Sechzigern“, sagt Sportdezernent Markus Frank (CDU) bei der Eröffnung.

Der Stadtrat erklärt, im Grunde genommen sei ein neues Schwimmbad gebaut worden. Die Sanierung hatte im September begonnen und wurde während der Winterpause vorangetrieben. Die Arbeiten seien sowohl innerhalb des Zeitplans als auch des Kostenrahmens geblieben. Die Stadt habe 3,7 Millionen Euro investiert, das Land habe die Sanierung mit 700 000 Euro unterstützt.

Die Bäderbetriebe wollen mit der Zeit gehen. Dafür werde in Nieder-Eschbach effizient mit den Ressourcen Wasser und Strom umgegangen und eine innovative Technik eingesetzt. Eine moderne Anlage solle den Einsatz von Chemikalien zur Wasserreinigung „auf das Milligramm genau“ dosieren, führte Frank aus.

Die Stadt habe enorm viel Geld in ihre Bäder gesteckt, betonte Frank. „Während andere Kommunen ihre Bäder schließen müssen, haben wir in den letzten zehn Jahren knapp 100 Millionen Euro in die Hand genommen.“ Der stetige Zuwachs an Badegästen bestätige die Relevanz öffentlicher Schwimmanstalten.

Corona habe vielen Kindern die Möglichkeit genommen, schwimmen zu lernen, sagte Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU). Der Bürgermeister ist in der Nähe aufgewachsen und zu Hause. „Das Freibad gilt als eine Oase im Frankfurter Norden, auf die sich die Menschen freuen können.“ Die Investition stelle auch ein deutliches Bekenntnis zum Sport in der Stadt dar.

Die gesunkenen Inzidenzwerte der vergangenen Tage machen die Öffnung aller Frankfurter Freibäder möglich. „Wir sind bereit für das Badevergnügen der Gäste“, sagt Boris Zielinski. Der Geschäftsführer der städtischen Bäderbetriebe erklärte, dass alle Bäder wie im vorigen Jahr über ein Öffnungs- und Hygienekonzept verfügten. Von 14 bis 15 Uhr werden die Freibäder für Desinfektions- und Reinigungsarbeiten geschlossen.

Wer trotz des Regens nicht auf das Schwimmbadgefühl verzichten möchte, kann sich das gewünschte Zeitfenster online über die Webseite der Bäderbetriebe buchen. Vor Ort gelten die bekannten Abstandsregeln und eine Maskenpflicht am Eingang. Nach so langer Zeit dürften die ersten Pommes vom Kiosk besonders gut schmecken. (ALINA HANSS)

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