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Frauen singen Pop

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Von: Sonja Thelen

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Ausdrucksstark: die Sängerinnen bei ihrer Probe.
Ausdrucksstark: die Sängerinnen bei ihrer Probe. © Christoph Boeckheler

Der Frauenchor Praunheim gibt bei seinem ersten Konzert populäre Lieder zum Besten.

Singen macht glücklich. Wenn man die Noten liest, die Töne anstimmt und die Stimmbänder vibrieren, wenn sie den Mund verlassen, verspüren viele Lebenslust, Liebe und Leidenschaft: Von genau diesen Emotionen möchte der Frauenchor Praunheim bei seinem ersten eigenen Konzert musikalisch erzählen. Unter dem Motto „Mensch bleiben“ bietet er am Samstag, 10. Juni, gemeinsam mit dem gemischten Chor Happiness aus dem nordhessischen Burgwald im Titus-Forum „populäre Musik“, beschreibt Chorleiterin Viola Engelbrecht.

Je näher der Auftritt rückt, umso größer wird die Anspannung, erzählt Elisabeth Lang. Sie ist Vorsitzende des Frauenchors und Vizevorsitzende des Männerchors Praunheim, zu dem seit 2013 auch der Frauenchor gehört. Viele der Aktiven haben schon auf Bühnen Konzerte bestritten, betont Chorleiterin Viola Engelbrecht.

„Nachdem damals der neue Kinderchor so großen Anklang hatte, kam die Idee auf, auch einen Frauenchor aufzubauen“, berichtet Elisabeth Lang. Viola Engelbrecht, professionelle Chorleiterin, Musikpädagogin, Sängerin und Jazz-Posaunistin, erklärte sich bereit, sich um die Sängerinnen zu kümmern – neben den drei anderen Chören, die sie leitet: den Jungen Chor der Frankfurter Fachhochschule, die „Dissonanten Tanten“ und den Frauenchor der Chorgemeinschaft Sossenheim.

Einem Aufruf zur ersten Probe folgten fast 100 Frauen in das Gemeindezentrum Christ-König im Damaschkeanger. Gut 60 Sängerinnen blieben. Sie sind zwischen 14 und 80 Jahre alt. Das jüngste Mitglied ist erst vor kurzem vom Kinder- in den Frauenchor gewechselt. Die Vorbereitungen für das Konzert begannen vor gut einem Jahr. Über Viola Engelbrecht, die aus Nordhessen stammt, kam der Kontakt zum Gastchor „Happiness“ zustande.

Am Samstag wird jeder Chor jeweils zwei Blöcke mit je fünf Liedern vortragen – und gemeinsam zum „Nord-Süd-Dialog“ zur Pause und zum Konzertabschluss zusammenkommen. „Bei der Titelauswahl muss man darauf achten, dass sie zum Chor passen. Die Lieder müssen entsprechend arrangiert sein“, erklärt Engelbrecht.

Und noch eins ist der Chorleiterin wichtig: „Meine Sängerinnen müssen den Text auswendig können“, sagt sie. „Das ist besser für den Gesang, die Interaktion untereinander und die mit dem Publikum.“ Mitsingen ist möglich. Vorgetragen werden bekannte Lieder wie „Lieblingsmensch“ von Namika, „Nie genug“ von Christina Stürmer, „Imagine“ von John Lennon sowie zwei Kompositionen von Viola Engelbrecht.

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