Neues aus Frankfurt

Frankfurts neue Schulen zum Schulstart

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Wenn das neue Schuljahr beginnt, werden auch einige neugebaute Schulen in Frankfurt eröffnen. Noch mehr Freude für die Schülerinnen und Schüler gibt es aber nach den Herbstferien.

Frankfurts Schullandschaft wird sich nach den Sommerferien erneut verändert haben. Viele Schulen wurden saniert oder neu gebaut. Das wohl aufmerksamkeitsstärkste Projekt ist der Schulcampus Westend. An der Miquelallee ist ein dreigeschossiges Gebäude entstanden, welches derzeit die weltweit größte in Holzmodulbauweise errichtete Schule ist. Zum Beginn des Schuljahres werden in den Westflügel die sechs Klassenstufen des Adorno-Gymnasiums einziehen. Anfang 2020 wird auch der Ostflügel belegt werden, dort zieht die ebenfalls sechszügige Grundschule Holzhausenschule ein. Schlussendlich werden etwa 2050 Schülerinnen und Schüler im Schulcampus lernen. Das Projekt hat circa 56 Millionen Euro gekostet.

Noch tiefer im Frankfurter Westen gibt es drei Schulen, die modernisiert werden. Zwar schaffen es die Henri-Dunant-Schule in Sossenheim, die Ludwig-Weber-Schule in Sindlingen sowie die Fridtjof-Nansen-Schule in Nied nicht pünktlich zum Start des neuen Schuljahres. Doch bereits nach den Herbstferien sollen die Bauarbeiten an den Grundschulen in Nied und Sindlingen abgeschlossen sein. Die Weber-Schule und die Dunant-Schule sind Neubauten am alten Standort, die dritte Grundschule wird saniert und erhält ein Holzmodul-Gebäude als Erweiterung. Dort wird zum Schuljahresbeginn zumindest die Betreuung möglich sein. An der Henri-Dunant-Schule soll der Unterricht zum Schuljahr 2020/21 beginnen können.

Weitere Projekte sind der Neubau der Integrierten Gesamtschule Kalbach-Riedberg bis 2021/22 (38 Millionen Euro prognostizierte Kosten) und der Umbau der Merianschule im Nordend bis voraussichtlich Herbst 2019 (21 Millionen Euro).  

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