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Uwe Becker (CDU) ist seit 2007 Kämmerer. Seit 2016 ist er auch Bürgermeister.
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Uwe Becker (CDU) war lange Kämmerer in Frankfurt Jetzt wird er hessischer Staatssekretär.

Frankfurt

Frankfurts Ex-Kämmerer Uwe Becker wird Staatssekretär

  • Pitt v. Bebenburg
    VonPitt v. Bebenburg
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Bouffiers hessische Landesregierung beruft den langjährigen Frankfurter Kämmerer Becker. Außerdem verkündet sie weitere interessante Personalien

Der bisherige Frankfurter Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker erhält eine neue Aufgabe in der Politik. Der 52-jährige Christdemokrat arbeitet künftig als Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten in der schwarz-grünen Landesregierung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Das teilte die Landesregierung in Wiesbaden am Dienstag mit. Formal hat das Kabinett am kommenden Montag über die Personalie zu entscheiden.

Becker wird damit Staatssekretär der hessischen Europaministerin Lucia Puttrich (CDU). Wie sein Vorgänger Mark Weinmeister (CDU) wird er viel außerhalb Hessens unterwegs sein, um die Interessen des Landes in Brüssel und Berlin zu vertreten.

Der Frankfurter ist bereits seit 2019 für die Landesregierung tätig, als Beauftragter für das jüdische Leben und den Kampf gegen Antisemitismus. Dieses Amt, das er mit zahlreichen Wortmeldungen deutlich hörbar wahrnimmt, soll er zusätzlich zu seinem Staatssekretärs-Posten weiter ausüben.

Der Christdemokrat gehörte seit 2006 dem Frankfurter Magistrat an. 14 Jahre lang prägte er als Stadtkämmerer die Geschicke der Mainmetropole. Seit 2016 amtierte Becker außerdem als Bürgermeister.

Nach der Kommunalwahl im März hatte sich eine Koalition ohne die CDU zusammengefunden. Die neuen Partner von Grünen, SPD, FDP und Volt wählten Becker im September aus seinen Ämtern.

In Wiesbaden löst Uwe Becker den bisherigen Europa-Staatssekretär Weinmeister ab. Der 54-jährige Nordhesse soll zum 1. Februar 2022 als Regierungspräsident in Kassel ernannt werden. Er tritt dort die Nachfolge von Hermann-Josef Klüber an, der das Amt 2019 nach dem Neonazi-Mord an Walter Lübcke übernommen hatte.

Auch den zweiten freien Staatssekretärs-Posten besetzt Bouffiers Regierung mit einem Mann, der durch das schlechte Abschneiden der CDU bei Wahlen seinen bisherigen Posten eingebüßt hatte. Der bisherige Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer (55, CDU) aus Groß-Gerau wird Staatssekretär von Innenminister Peter Beuth (CDU). Der bisherige Innen-Staatssekretär Stefan Heck (CDU) war bei der Wahl in den Bundestag eingezogen.

Bouffier pries die „breite politische Kompetenz und Erfahrung“ der beiden neuen Staatssekretäre Becker und Sauer. „Ich bin sicher, dass sie ihre Amtsgeschäfte verantwortungsbewusst und professionell führen werden“, fügte er hinzu.

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