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Die drei Löwen Yaro, Kiron und Mira werden am 14. April ein Jahr alt.  

Frankfurter Zoo

Frankfurter Löwenbabys dürfen noch bleiben

Die drei kleinen Löwen im Frankfurter Zoo werden langsam zu Halbstarken. Ein Weilchen dürfen sie noch in Frankfurt bleiben. 

Vor fast einem Jahr gab es Nachwuchs im Löwengehege des Frankfurter Zoos. Inzwischen sind die am 14. April geborenen Löwen-Drillinge muntere Halbstarke - und es ist klar, dass vor allem die beiden männlichen Tiere eine neue Dauer-Heimat finden müssen. Allzu schnell naht der Abschied vom ersten Löwen-Nachwuchs seit 15 Jahren aber nicht, so Zoo-Kurator Johannes Köhler:  „Wir haben noch keinen Platz für die Jungen. Wir sind vorbereitet, sie so lange zu haben, wie es halt nötig ist.“

Um ein „artkompetentes“ Verhalten der Junglöwen zu sichern, sollten sie ohnehin nicht vor dem Alter von eineinhalb Jahren aus dem Familienrudel genommen werden - besser noch wäre, sie bis zum Alter von zwei Jahren zusammen zu lassen. Das sei dann auch in etwa das Alter, wenn gerade männliche Jungtiere der Asiatischen Löwen eigene Wege gehen. „Die Mutter wird auch mit Sicherheit irgendwann weniger geduldig werden mit denen und die Jungen auch nicht unbedingt die ganze Zeit um sich haben wollen“, sagte Köhler.

„Kumar“, der Vater der Frankfurter Drillinge, werde bereits räumlich getrennt vom Rest der Familie gehalten: „Er ist sehr ungeduldig mit den beiden Jungen“, erklärte Köhler. „Das hat schon richtige Spannungen gegeben.“ (dpa) 

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