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Frankfurter Wasserspiele: Auf die Plätze, fertig, nass

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Von: Thomas Stillbauer

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Hihihiii, im Günthersburgpark. Wer’s als Kind erlebt hat, vergisst das Gefühl nie mehr.
Hihihiii, im Günthersburgpark. Wer’s als Kind erlebt hat, vergisst das Gefühl nie mehr. © Rolf Oeser

Die Sprühfelder nehmen an diesem Wochenende den Betrieb auf. Alle sieben Oasen sind in Betrieb, nur eine ist etwas eingeschränkt.

Jetzt wird’s heiß. Sommer, Sonne, 27 Grad am Wochenende – und was braucht die Menschheit, wenn’s heiß ist, besonders die noch kleine Menschheit? Wasser braucht sie. Wasserspiele liebt sie. Hier die gute Nachricht zum Samstag: Sämtliche Wasserspielplätze in der Stadt sind in Betrieb.

Gab es in den vergangenen Jahren immer mal wieder lange (und trockene) Gesichter, weil einige Fontänen abgeschaltet blieben, sei es wegen Corona, sei es wegen des enormen Wartungs- und Sanierungsbedarfs der Anlagen, so sieht es in diesem Sommer gut aus. Alle sieben Anlagen sind bereit, die Louisa in Sachsenhausen freilich mit Einschränkungen: Dort macht die kaputte Filteranlage eine Grundsanierung nötig, weshalb es nur ein Sprühfeld gibt, jedoch kein Wasserbecken. „Aber für eine Erfrischung reicht’s auf jeden Fall“, sagt Sandra Rosenkranz, die Sprecherin des Grünflächenamts. Am Goetheturm gab es früher auch mal Wasserspiele; die Anlage ist nun in einen Matschplatz umgebaut und ständig fürs gepflegte Matschen geöffnet. Eine Wackelkandidatin ist die Wassergaudi im Günthersburgpark. Dort, warnt die Sprecherin, könne es passieren, dass die Fontänen plötzlich versiegen. Die Anlage sieht schon lange ihrer Sanierung entgegen, bald soll es soweit sein.

HIER WIRD’S feuchtfröhlich

Die Frankfurter Wasserspielplätze und ihre Betriebszeiten an diesem Wochenende, jeweils Samstag und Sonntag:

Scheerwald (Oberrad, Scheerwaldschneise): 10 bis 18 Uhr.

Tannenwald (auf Neu-Isenburger Stadtgebiet, Friedensallee):

10 bis 18 Uhr.

Louisa (Sachsenhausen, Mörfelder Landstraße): 10 bis 18 Uhr.

Schwanheim (Schwanheimer Bahnstraße): 10 bis 18 Uhr.

Günthersburgpark (Nordend/Bornheim, Comeniusstraße): 11 bis 18 Uhr.

Niddapark (Ginnheim, Am Ginnheimer Wäldchen): 10 bis 18 Uhr.

Lohrpark (Seckbach, Lohrberg): Planschbecken von Mitte Mai bis September durchgehend in Betrieb.

Kommenden Montag und Dienstag: kein Betrieb.

Durchs wilde Wasser rennen auf den Frankfurter Oasen: eine jener Erinnerungen, die ein Leben lang halten. Sogar den Geruch des Chlors, aber auch des Phänomens Wasser-auf-warmen-Steinen hat man sofort wieder in der Nase. Und Wasserspiele sind – wenn nicht im Freibad – kostenlos. Drumherum gibt’s Liegewiesen, Spiel- und Bolzplätze.

Eines erstaunt: Die Planschzeiten gelten nur fürs Wochenende – am Montag und Dienstag bleibt das Wasser aus, obwohl die Wetterapp gestern Wärme und Sonne für die ganze Woche voraussagte. „Die Planer schauen zwei Mal in der Woche nach der Wettervorhersage“, erklärt Sandra Rosenkranz. „Beim letzten Nachgucken waren Montag und Dienstag noch zu kalt.“ Unter 25 Grad, das ist die Grenze. Spontan darauf zu reagieren, dass es nun doch wärmer wird, sei schwierig, auch weil die Dienstpläne des Personals schon gemacht seien.

Aktuelle Betriebszeiten und Informationen gibt es stets online: frankfurt.de

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