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Eva Wunsch-Weber, Vorstandschefin der Frankfurter Volksbank, bei der Vorstellung einer gemeinsam betriebenen Geschäftsstelle mit der Taunussparkasse im Jahr 2019. Rechts: Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunussparkasse.  Foto: Michael Schick
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Eva Wunsch-Weber, Vorstandschefin der Frankfurter Volksbank, bei der Vorstellung einer gemeinsam betriebenen Geschäftsstelle mit der Taunussparkasse im Jahr 2019.

Bilanz

Frankfurter Volksbank vergibt deutlich mehr Kredite

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Trotz der Corona-Krise hat die Frankfurter Volksbank im Jahr 2020 ein stabiles Ergebnis erzielt. Das hat auch mit dem Bauboom in Frankfurt und Region zu tun.

Trotz der Corona-Pandemie und der Wirtschaftskrise zeigt sich die Frankfurter Volksbank mit dem Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr zufrieden. Die mit einer Bilanzsumme von 12,9 Milliarden Euro zweitgrößte deutsche Volksbank habe auf die Situation „hellwach und entschlossen“ reagiert und sie auch als Chance zur digitalen Weiterentwicklung genutzt, sagte Vorstandschefin Eva Wunsch-Weber am Mittwoch bei der Vorstellung der Zahlen. Das Institut habe etwa flächendeckend die Möglichkeit für Videoberatungen geschaffen. Noch im ersten Quartal dieses Jahres soll eine neue Onlinebanking-Plattform für Privatkunden an den Start gehen.

Solche Angebote sieht die Bank nicht zuletzt als Antwort auf ein mit Ausbruch der Pandemie „blitzartig und nachhaltig“ verändertes Verhalten der Kundinnen und Kunden. Diese erledigten Standard-Bankgeschäfte zunehmen digital. So sei etwa die Nutzung der Volksbank-App im vergangenen Jahr um 15 Prozent gestiegen, die Zahl der Online-Produktabschlüsse habe sich sogar vervierfacht, hieß es.

Gleichzeitig will die Volksbank Frankfurt auch analog weiterhin gut erreichbar sein. Dabei setzt sie etwa auf eine Kooperation mit der Taunussparkasse. 25 der 26 geplanten gemeinsam betriebenen Geschäftsstellen seien inzwischen eröffnet, teilte die Volksbank am Mittwoch mit.

Bauboom in Frankfurt befeuert Kreditgeschäft

Die Volksbank weist für das vergangene Jahr ein Betriebsergebnis nach Bewertung von 79,5 Millionen Euro aus, das 15,5 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegt. Der Jahresüberschuss blieb mit 12,6 Millionen Euro dagegen nahezu stabil. Der Zinsüberschuss ging erneut deutlich zurück, der Provisionsüberschuss blieb in etwa auf dem Vorjahreswert. Die Verwaltungsaufwendungen sanken um 2,9 Prozent.

Sehr zufrieden zeigt sich die Volksbank mit dem Kreditgeschäft. Sie habe im Corona-Jahr das stärkste Kreditwachstum der vergangenen Jahre erzielt; das Kundenkreditvolumen stieg um 6,5 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das gehe vor allem auf die weiterhin hohe Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen zurück, hieß es. Der Bauboom in Frankfurt und Region sei durch die Pandemie kaum gebremst worden.

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