Banken in Frankfurt

Frankfurter Volksbank und Taunussparkasse bauen Kooperation aus

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Schon im März sollen drei neue Finanzpunkte öffnen, die die Frankfurter Volksbank und die Taunussparkasse gemeinsam betreiben. Und es gibt weitere Kooperationspläne.

Die Frankfurter Volksbank und die Taunussparkasse werden bis Ende des Jahres alle 26 Finanzpunkte, die die Kreditinstitute im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis gemeinsam betreiben wollen, eröffnen. Das hat die Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Volksbank, Eva Wunsch-Weber, am Mittwoch angekündigt.

Seit Dezember betreiben die Banken bereits zwei Filialen im Bad Sodener Stadtteil Neuenhain und im Weilroder Ortsteil Rod an der Weil gemeinsam. Dabei treffen die Kunden je nach Wochentag Berater der Taunussparkasse oder der Frankfurter Volksbank an. Die Kreditinstitute haben zudem schon fünf gemeinsame Selbstbedienungscenter. Nun sollen, wie die Volksbank mitteilt, bereits im März Finanzpunkte im Eppsteiner Stadtteil Bremthal, im Hattersheimer Stadtteil Okriftel und im Bad Homburger Stadtteil Ober-Erlenbach hinzukommen. Eine eigene neue Filiale hat die Frankfurter Volksbank am 23. Januar im neuen Ortszentrum von Nidderau eröffnet.

Im Frankfurter Stadtgebiet gibt es laut Volksbank derzeit 19 Geschäftsstellen und 19 SB-Stellen. Derzeit seien dort weder Schließungen noch Fusionen geplant, heißt es.

Volksbank-Chefin Wunsch-Weber nannte die Kooperation mit der Taunussparkasse bei der Vorstellung der Jahresbilanz ein klares Zeichen für den Erhalt der Filialpräsenz in der Fläche. Die ersten Finanzpunkte seien sehr gut von den Kundinnen und Kunden angenommen worden, sagte sie am Mittwoch. Die Bank sei zugleich beim Ausbau der digitalen Vertriebswege entscheidend vorangekommen. Diese „Multikanalstrategie“ werde im laufenden Jahr fortgesetzt.

Allgemein sprach Wunsch-Weber von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Das Kreditinstitut habe das Betriebsergebnis im Jahr 2019 steigern und die Marktposition als größte Volksbank in der Region Frankfurt/Rhein-Main weiter ausbauen können. Mit einer Bilanzsumme von rund 12,2 Milliarden Euro zählt sie zu den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Zum erfreulichen Gesamtbild habe die gelungene Integration der Vereinigten Volksbank Maingau und der Volksbank Griesheim beigetragen, sagte Wunsch-Weber.

Die Volksbank Frankfurt erwirtschaftete nach den von der Votstandsvorsitzenden präsentierten Zahlen ein Betriebsergebnis nach Bewertung in Höhe von 95 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Der Zinsüberschuss sank. Dafür gab es laut Volksbank Zuwächse beim Provisionsüberschuss. Zudem habe sich das Kreditgeschäft sehr positiv entwickelt.

Für das gute Ergebnis machte Wunsch-Weber überdies eine deutliche Senkung der Verwaltungsaufwendungen verantwortlich. Die Volksbank habe sehr schnell Kosteneffekte aus den beiden Fusionen realisiert, sagte sie.

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