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Die Gedenkstätte „Malyj Trostenez“ in Weißrussland wurde Im Juni 2018 eröffnet. 

Institut für Stadtgeschichte

Frankfurter im Vernichtungslager

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In Frankfurt ist momentan die Ausstelung „Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung“ zu sehen.

Die Journalistin Renate Hebauf führt am Samstag, 16. Februar, durch die Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez: Geschichte und Erinnerung“. Die Schau ist momentan im Institut für Stadtgeschichte zu sehen.

Hebauf ist Kuratorin des Frankfurtabschnitts der Ausstellung und wird auch über die Methoden und Herausforderungen bei der Recherche der Biografien der Frankfurter Opfer berichten. In dem Vernichtungslager auf weißrussischem Boden wurden von 1942 bis 1944 schätzungsweise 60 000 Juden, sowjetische Kriegsgefangene und weißrussische Partisanen von den Nationalsozialisten ermordet.

Die Kuratorin wird in ihrer Führung auf das Ghetto Minsk eingehen und erklären, wie die Schicksale von Frankfurter Juden damit verknüpft waren. Auch beim Blick auf die Vernichtungsstätte in Weißrussland wird Renate Hebauf die Frankfurter Täter und Opfer in den Fokus rücken.

Treffpunkt ist um 15 Uhr im Kreuzgang des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet sechs Euro, ermäßigt drei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. März zu sehen.

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