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Frankfurter Uniklinik forscht zur vierten Impfung

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Von: Steven Micksch

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Die Wirkung der vierten Impfung soll untersucht werden.
Die Wirkung der vierten Impfung soll untersucht werden. © Michael Schick

Die Frankfurter Infektiologie am Universitätsklinikum sucht Freiwillige für eine Booster-Studie. Es soll untersucht werden, welche Impfstrategie sinnvoll wäre.

Welche Wirkung hat eine vierte Corona-Impfung und welcher Impfstoff ist am besten dafür geeignet? Diesen und weiteren Fragen möchte die Infektiologie am Universitätsklinikum Frankfurt nachspüren. Deshalb sucht sie aktuell Studienprobanden.

Da die Ständige Impfkommission (Stiko) die zweite Boosterimpfung für „gesundheitlich besonders gefährdete bzw. exponierte Personengruppen“ empfiehlt, werden für die Frankfurter Studie Menschen ab 75 Jahren gesucht, die bisher noch keine vierte Impfung erhalten haben. Zudem müssen sie bei der ersten und zweiten Impfung denselben Impfstoff (Moderna, Biontech, Astrazeneca) erhalten haben und die erste Auffrischungsimpfung muss länger als drei Monate zurückliegen.

Ausgeschlossen von der Studie sind Personen, die innerhalb der vergangenen drei Monate mit Corona infiziert waren, eine immunsuppressive Therapie durchlaufen oder Kontraindikationen gegen die mRNA-Impfstoffe haben.

Im Verlauf der Erhebung erhalten die Probanden eine vierte Impfung mit einem der beiden am häufigsten in Deutschland verabreichten Impfstoffe von Biontech oder Moderna. Dann werde ihnen im Verlauf des Versuchs mehrmals Blut entnommen, so die Mitteilung des Uniklinikums. Die erste Probe wird vor der Impfung genommen, die zweite 14 Tage später. Weitere Kontrollzeitpunkte sind drei, sechs sowie zwölf Monate nach der Impfung. Dadurch könne unter anderem untersucht werden, wie sich bei den unterschiedlichen Teilnehmenden die Zahl der Antikörper entwickelt habe und ob das Kombinieren von Wirkstoffen effektiv sei.

Interessenten können sich an die Infektiologie am Universitätsklinikum Frankfurt unter studien.infektiologie@kgu.de oder Telefon 069/63 01 61 40 – Stichwort EU-COVAT-1 AGED – wenden. Der Kontakt steht auch für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Das Frankfurter Universitätsklinikum untersucht seit Beginn der Pandemie verschiedene Aspekte rund um das Corona-Virus. So hatten Forschende der Kardiologie 2020 gezeigt, dass das Virus zu Herzmuskelentzündungen führen kann.

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