+
Blumenstraße 2: das Maurische Haus.

Bilderrätsel

Frankfurter Traumschloss der Romantik

  • schließen

Bilderrätsel - die Auflösung: Alle lagen richtig, es ist das Maurische Haus am Anlagenring. Viele Geschichten ranken sich darum.

Sie sind nicht kleinzukriegen, oder? Jetzt haben wir Ihnen nur einen Tag Zeit gelassen – einen einzigen Tag! – für dieses Rätsel. Was machen Sie? Schicken uns die Lösung, und zwar nicht nur ein paar Leserinnen und Leser, sondern 175 von Ihnen. Hundertfünfundsiebzig!

Alle Achtung. Und wieder aus der ganzen Republik. Gut, beim vorigen Rätsel hatten wir eine Einsendung aus New York, das wird schwer zu toppen sein (es sei denn, jemanden auf der Raumstation ISS überfällt die Rätsellust), aber hey: Schauenburg, Bad Pyrmont und Münnerstadt sind auch veritable Entfernungen, um so eine lokale Aufgabe zu lösen.

Und was ist es nun? „Das ist zweifellos das Maurische Haus!“, schreibt uns ein Frankfurter und fügt hinzu: „Danke für die Bilderrätsel, bitte macht weiter damit!“. „Des waa wäglisch net schwierisch“, urteilt ein weiterer Frankfurter: „Dä des 1857 gebaut hat, waa de Maurermeistä Fritz Weinsperger.“ Wahre Worte, gelassen eingetippt.

Zwinker, zwinker. Es hätte auch Lisa Simpson sein können.

Romantik fördert unser Rätsel besonders gern zutage: „Bin 1970 der Liebe wegen nach Ffm. gezogen und auf dem Berufsweg an der Villa vorbeigefahren“, berichtet eine Leserin aus Rotenburg an der Fulda. Und eine Kriftelerin: „Das Maurische Haus, umflort von tragischer Romantik verströmt es orientalische Exotik.“

So ist es, liebe Leserinnen und Leser; alle lagen richtig. Das Maurische Haus steht an der Eschenheimer Anlage, Ecke Blumenstraße, und es ranken sich bis heute romantische Geschichten um dieses ungewöhnliche Gebäude. Die aufregendste Story ist jene, dass ein reicher Frankfurter das Haus in Auftrag gab, um es seiner schönen Frau aus Ägypten zu schenken. Dabei verschuldete er sich maßlos und nahm sich das Leben – worauf die Schöne heim nach Ägypten fuhr. Eine andere Legende geht davon aus, dass der Maurermeister Johann Friedrich Weinsperger das Haus in der Tat nicht für sich selbst erbaute – er lieh sich für das Projekt 18 000 Gulden bei der Senckenbergischen Stiftung –, sondern für einen Auftraggeber: wohl den Kaufmann Nikolas Wilhelm Brückner, der drei Jahre später einzog. Heute sind Mietwohnungen drin.

Jetzt aufgepasst, unsere Gewinnerin heißt: Brigitte Köth aus Frankfurt. Applaus, Applaus! Die Preise gehen sofort raus. Und wir lesen uns beim nächsten Rätsel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare