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Stephan Siegler scheidet als Vorsteher aus.
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Stephan Siegler scheidet als Vorsteher aus.

Stadtverordnetenversammlung

Frankfurter Stadtverordnetenvorsteher: Mit Ditfurth gestritten, die Queen getroffen

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Stephan Siegler (CDU) war knapp sieben Jahre Stadtverordnetenvorsteher in Frankfurt. Ein kurze Bilanz seiner Amtszeit.

Knapp sieben Jahre lang war Stephan Siegler (CDU) Stadtverordnetenvorsteher. In der FR blickt er zurück.

Die erste Sitzung: „Ich wurde gewählt und habe mich dann oben auf den Platz des Stadtverordnetenvorstehers gesetzt. Ich war schon nervös und habe immer mit einem Ohr gehört, was hinter mir gesagt wurde. Da sitzt die Verwaltung, die mir bei der Sitzungsleitung sehr geholfen hat, bis ich sattelfest war.“

Das angespannte Verhältnis zu Jutta Ditfurth (Ökolinx): „Ich habe schnell erkannt, dass Frau Ditfurth jedes Jahr einen Eklat provozieren will, um in die Schlagzeilen zu kommen. Ich habe mich dann damit beschäftigt, wie andere Parlamente mit Provokationen umgehen, und entschieden, dass es nicht sinnvoll ist, wenn bei jedem ungehörigen Zwischenruf der Ältestenausschuss tagt. Zum Schluss habe ich gesagt: ,Frau Ditfurth, eigentlich müsste ich Sie jetzt rügen, aber das setzt ja voraus, dass man auf Einsicht hofft, und deshalb lasse ich das.‘“

Die heutige Sitzung: „Natürlich wird es besonders sein, wenn man sieben Jahre Stadtverordnetenvorsteher war und nun wieder ganz normal im Plenum sitzt. Ich wäre gerne im Amt geblieben, aber das ist Demokratie. Vermissen werde ich die Begegnungen mit den unterschiedlichen Menschen. Ich habe die Queen getroffen und durfte Moscheevereine besuchen, die sonst ihre Türen geschlossen halten. Das hat mir viel gegeben.“

Die künftige Römer-Koalition: „Sicher wäre es schön, wenn meine CDU in der Regierung bleiben und weiterhin etwas gestalten könnte. Aber wenn sich Grüne, SPD, FDP und Volt auf eine Koalition einigen, müssen wir das akzeptieren. Wir werden sehen, wie belastbar so ein Bündnis ist. Unklar ist mir, wie das Verhältnis der Koalitionspartner zum Oberbürgermeister aussehen soll. Seit die Staatsanwaltschaft offiziell gegen ihn ermittelt, ist eine fundamental andere Situation entstanden.“

Aufgezeichnet von Georg Leppert

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