Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Polizei setzte im Gallus Wasserwerfer ein.
+
Die Polizei setzte bei der Demo am 1. Mai im Gallus Wasserwerfer ein.

Kommunalpolitik

Frankfurt: Stadtverordnete streiten über Polizeieinsatz auf Demo

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
    schließen

Die Politik versucht, die Auseinandersetzungen am 1. Mai in Frankfurt aufzuarbeiten. Dabei geht es emotional zu. Besonders Ordnungsdezernent Frank gerät ins Kreuzfeuer.

Frankfurt – Die Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei am 1. Mai im Gallus haben am Donnerstagabend zu extrem emotionalen Debatten im Frankfurter Stadtparlament geführt. Die Gewalt der Polizeikräfte mache „fassungslos“, sagte Daniela Mehler-Würzbach (Linke). Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU), der den Namen der Linken-Stadtverordneten spöttisch betonte, erwiderte, fassungslos machten nur die Angriffe der Demonstrierenden auf die Polizistinnen und Polizisten.

Mehrere Verletzte bei Demo am 1. Mai in Frankfurt

Nach der Demonstration von Linksradikalen, die zu einem „Tag der Wut“ aufgerufen hatten, war es vor dem Bürgerhaus Gallus zur Konfrontation gekommen. Die Polizei ging mit einem massiven Schlagstockeinsatz und mit Wasserwerfer gegen die Linken vor. Später teilte die Behördenleitung mit, die Demonstrierenden seien gewalttätig gegen die Einsatzkräfte geworden. Die Beamtinnen und Beamten seien teils mit Fahnenstangen angegangen worden. Hingegen klagten die Demonstrantinnen und Demonstranten über mehrere Schwerverletzte und sprachen von massiver Polizeigewalt.

Christoph Rosenbaum (Grüne) betonte, die Vorfälle müssten aufgeklärt werden. Dazu sei es notwendig, beide Seiten zu hören. Für Markus Frank steht hingegen fest, wer die Täter (Demonstrierende) und wer die Opfer (Polizeikräfte) waren. Die Polizei habe nur versucht, Straftaten zu verhindern. 13 Beamtinnen und Beamte seien verletzt worden.

1. Mai in Frankfurt: Kritik an Ordnungsdezernent Markus Frank

Spöttisch fragte Manfred Zieran (Ökolinx): „Kriegen Sie einen Job im Polizeipräsidium?“ Hintergrund ist Franks anstehende Abwahl. Jutta Ditfurth (Ökolinx) warf dem Ordnungsdezernenten vor, er bedanke sich bei der Polizei „für jeden Ausbruch der Gewalt“. Nico Wehnemann (Die Partei) rief Frank hämisch zu: „Alles Gute für Ihre Zukunft als Tankstellen-Betreiber.“ (Georg Leppert)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare