Umbenennung

Frankfurter SPD: Kein Flughafen für „Bimbes-Kohl“

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen

SPD stellt sich gegen den Vorschlag der Jungen Union zur Umbenennung des Airports.

Der Vorschlag der Jungen Union Frankfurt, den Frankfurter Flughafen nach dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) zu benennen, stößt auf Ablehnung bei der SPD.

„Hat die Junge Union die Verstrickung von Helmut Kohl in die Schwarze-Kassen-Affäre und seine Verweigerung, die Namen der Spender zu nennen, vergessen?“, fragte die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen (SPD). Angebracht wäre eher „Helmut-Kohl-Bimbes-Flughafen“, fügte sie hinzu, und erklärte den Vorschlag des CDU-Nachwuchses zu einem „verspäteten Aprilscherz“.

Nissen wies darauf hin, dass Helmut Kohl im Jahr 2001 im Zuge der Spendenaffäre eine Geldbuße von 300 000 D-Mark bezahlt habe, damit das Strafverfahren gegen ihn eingestellt werden konnte. Der Skandal um die schwarzen Kassen des früheren Kanzlers habe die CDU bis in ihre Grundfesten erschüttert.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare