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Sparkassenchef Robert Restani hört vorzeitig auf. 

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Frankfurter Sparkasse bekommt neuen Chef

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Der Chef der Frankfurter Sparkasse, Robert Restani, geht vorzeitig in Ruhestand. Der Nachfolger an der Spitze der viertgrößten Sparkasse Deutschlands steht schon fest.

Die Frankfurter Sparkasse bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Robert Restani, seit Ende 2015 an der Spitze der Landesbank-Tochter, geht vorzeitig in den Ruhestand. Der 62-Jährige wolle nach der überwundenen Krebserkrankung seiner Frau mehr Zeit mit der Familie verbringen, teilte das Kreditinstitut am Mittwoch mit.

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr, haben aber volles Verständnis dafür“, sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Thomas Groß. „Gerne hätten wir Robert Restani bis zum Ende seines Vertrags im Oktober 2020 und darüber hinaus an der Spitze der Frankfurter Sparkasse gesehen.“

Restani begann seine Karriere bei der Deutschen Bank. Vor seiner Zeit bei der Frankfurter Sparkasse war der gebürtige Duisburger unter anderem Vorstandschef der Sparkasse Hanau, Vorstandsmitglied der Taunus-Sparkasse und stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der WestLB. 2018 gehörte er zum Team des hessischen SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, das im Fall eines Wahlsiegs die Regierung bilden sollte.

Neuer Vorstandschef der nach Bilanzsumme viertgrößten Sparkasse Deutschlands wird Ingo Wiedemeier. Der 48-Jährige fungiert seit 2015 als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau. Seit 2016 gehört er dem Verwaltungsrat der Landesbank Hessen-Thüringen an. Wann der Führungswechsel vollzogen wird, stand am Mittwoch noch nicht fest. Wiedemeier werde das Amt nach Zustimmung der Aufsichtsbehörden und der Regelung seiner Nachfolge antreten, teilte die Frankfurter Sparkasse mit.

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