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Vorräte für zehn Tage anlegen: Frankfurter sollen sich auf Stromausfall vorbereiten

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Von: Georg Leppert

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Im Zuge der Energiekrise haben viele Angst vor Stromausfällen. Jetzt rät die Stadtregierung in Frankfurt zum Anlegen von Vorräten, das ist aber kein Grund für Hamsterkäufe.

Frankfurt – Der Magistrat der Stadt rechnet nicht mit einem flächendeckenden und längerfristigen Stromausfall, er will auch „keine Panik schüren“ – dennoch ruft Stadträtin Rosemarie Heilig (Grüne) die Bürgerinnen und Bürger auf, sich auf eine solche Notlage einzustellen. Ein Flyer mit dem Titel „Frankfurt ist vorbereitet!“ soll demnächst an alle Haushalte gehen.

Was passiert, wenn es mal dunkel wird in Frankfurt?
Was passiert, wenn es mal dunkel wird in Frankfurt? © dpa/(Symbolbild)

Stromausfall in Frankfurt: „Machen Sie sich bewusst, was alles am Strom hängt“

„Machen Sie sich bewusst, was alles am Strom hängt“, sagte Heilig, die als Dezernentin für Klimaschutz einen städtischen Arbeitskreis zum Umgang mit Energieknappheit leitet. Die Menschen in der Stadt sollten Vorräte für etwa zehn Tage anlegen, etwa Nahrungsmittel (zwei Liter Flüssigkeit pro Tag und Person) und Batterien. Zu Hamsterkäufen wolle sie aber nicht aufrufen, sagte Heilig.

Im Ernstfall werde die Feuerwehr in allen ihren Wachen Notrufmeldepunkte einrichten. Dort können die Bürgerinnen und Bürger Notfälle melden. Die Stadtwerke hätten den Auftrag, die Stromversorgung in Pflegeheimen, Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen sicherzustellen.

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