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Der Fisch muss keine Maske tragen. Wer zum Tag der offenen Tür kommt, schon. Michael Schick
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Der Fisch muss keine Maske tragen. Wer zum Tag der offenen Tür kommt, schon. Michael Schick

Übergang in weiterführende Schule

Frankfurter Schulen: Tage der offenen Tür in Präsenz geplant

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Viele weiterführende Schulen wollen ihre Tage der offenen Tür und Infoabende für Viertklässlerfamilien wieder in Präsenz anbieten. Einige planen digitale, manche hybride Veranstaltungen.

Alles steht unter Vorbehalt. Alles hängt natürlich vom weiteren Pandemiegeschehen ab. Aber viele Schulen wollen in diesem Schuljahr wieder einen Tag der offenen Tür abhalten. Die Tore aufmachen für Viertklässlerfamilien, damit diese sich die weiterführenden Schulen von innen ansehen und sie kennenlernen können. Um dann bis zum 5. März zu entscheiden, welche Schule ihr Kind besuchen soll.

Im vorigen Jahr gab es diese Veranstaltungen rein in digitaler Form. „Digital ist aber einfach nicht so atmosphärisch“, sagt Stadtelternbeirätin Rafaela Hartenstein. Es entstehe kein Bauchgefühl, doch vor allem die Kinder sollten ja spüren, „ob sie sich dort wohlfühlen und sich vorstellen können, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein“.

Wie die Schulen ihre Tage der offenen Tür und ihre Infoabende anbieten, ist nun ganz unterschiedlich. 2G oder 3G etwa – „das können die Schulleitungen selbst festlegen“, sagt Evelin Spyra, Leiterin des Staatlichen Schulamts. Dafür gebe es keine Vorgaben. Jedoch gibt es andere Regeln, die eingehalten werden müssen. So gilt immer die Maskenpflicht im Gebäude. Auch müssen die „Besucherströme kanalisiert werden“, also dürften zum Beispiel nur Kleingruppen durch die Schule geführt werden. Zudem sollen so wenig wie möglich eigene Schüler:innen und Lehrkräfte am Tag der offenen Tür teilnehmen, um die Durchmischung so gering wie möglich zu halten.

Einige Schulen wollen den Tag oder den Infoabend ganz in Präsenz abhalten, andere setzen auf digitale Angebote, ein paar bieten Hybridmodelle an. Die Schillerschule etwa richtet ihren Tag des offenen Ohrs am 26. November in Präsenz und gleichzeitig digital aus. Die Freiherr-vom-Stein-Schule hält in diesem Herbst den Tag der offenen Tür wieder digital ab, weil „sich die Situation insbesondere für jüngere Schüler:innen noch nicht so entspannt hat, dass eine sinnvolle Präsenzveranstaltung möglich wäre“, heißt es auf der Homepage. Einen Infoabend am 16. November wird es aber in Präsenz geben, für die Teilnahme gilt 2G.

An der IGS Nordend wird der Tag der offenen Tür am 27. November derzeit in Präsenz geplant. Und dort freut man sich, im Gegensatz zum Vorjahr wieder Eltern und Schüler:innen begrüßen zu können. „Wir können wieder mit den Eltern und Kindern reden, sie können uns Fragen stellen, das ist wichtig“, sagt Schulleiterin Susanne Frye. „Es ist einfach etwas anderes, ob man sich persönlich oder über einen Bildschirm kennenlernt.“

So wie sonst läuft der Tag der offenen Tür aber nicht ab. 3G plus wird gelten, es kann also nur teilnehmen, wer geimpft oder genesen ist oder einen PCR-Test vorlegt. Und waren sonst alle Schüler:innen der Jahrgänge fünf und sechs anwesend, um den Besucherinnen und Besuchern zu zeigen, wie Unterricht an der IGS Nordend aussieht, sitzen jetzt in vier Klassenräumen nur drei bis vier Kinder. Frye ist zuversichtlich, dass der Tag auch wirklich stattfinden wird. „Aber wir müssen uns immer den Gegebenheiten anpassen. Sollten wir absagen müssen, werden wir ihn digital abhalten.“

Ändern kann sich alles auch kurzfristig. Manche Schulen haben auch noch gar nicht festgelegt, wie und mit welchen Regeln sie ihren Tag der offenen Tür gestalten. Interessierte sollten sich daher auf der Homepage der Schulen über die Termine und Vorgaben informieren.

Für den Markt der Möglichkeiten an diesem Samstag, 13. November, steht aber schon fest: Es gilt 3G plus. An diesem Tag stellen sich die 16 integrierten Gesamtschulen plus die KGS Niederrad den Viertklässlereltern und -kindern vor. An Ständen in der Friedrich-Ebert-Schule können sie sich über die Arbeit und Konzepte der Schulen informieren.

Auf dem Markt der Möglichkeiten stellen die integrierten Gesamtschulen ihre Arbeit vor: Samstag, 13. November, 11–14 Uhr, Friedrich-Ebert-Schule, Arolser Straße 11

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