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Möglicherweise bekommen Grundschulen zuerst Lüftungsanlagen und Luftreiniger.
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Möglicherweise bekommen Grundschulen zuerst Lüftungsanlagen und Luftreiniger.

Herbst in Schulen

Frankfurter Schulen bekommen Luftreiniger – aber nicht alle

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Frankfurt will in Schulen Luftfilteranlagen einbauen und Luftreinigungsgeräte anschaffen – aber es reicht bis zum Herbst nicht für alle.

Die Vorbereitungen für den Herbst an Frankfurter Schulen laufen. Bis nächste Woche will Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) ein Konzept erarbeitet haben, wie bei der Ausstattung mit Luftreinigungsgeräten weiter vorgegangen werden soll. Ein Teil der Schulen soll Luftfilteranlagen eingebaut bekommen, ein Teil mobile Übergangsgeräte erhalten, aber „es werden im Herbst nicht alle Geräte haben“. Ums Lüften komme aber ohnehin niemand herum. Wichtig sei, dass die Erwachsenen geimpft seien, um eine Infektion nicht in die Schulen hineinzutragen.

Die schon vor der Pandemie vorhandenen Anlagen sind inzwischen überprüft und etwa „von Umluft auf Austausch umgestellt worden“, sagt Weber. 249 mobile Geräte haben Eltern- und Fördervereine bisher angeschafft. „Das geht auch weiterhin.“ Doch als Stadt alle Schulen grundsätzlich mit diesen Kleingeräten auszustatten, davon hält die Dezernentin nichts. Sie seien nicht für die Größe von Klassenräumen ausgelegt und daher schnell überlastet und kaputt. „Das ist ökologisch und ökonomisch nicht sinnvoll.“

Die Stadt hat 71 mobile Großgeräte für Klassenzimmer gekauft, die schlecht oder nicht gelüftet werden können. Solche 120-Kilo-Schränke sollen zum Teil als Übergang dienen, denn prinzipiell sollen alle Schulen mittelfristig eingebaute Lüftungsanlagen haben. Doch bis Herbst sei der Einbau nicht überall zu schaffen, auch könnten nicht alle mit Großgeräten versorgt werden. Nun müsse priorisiert werden, sagt Weber. Angefangen werden könnte etwa bei Grundschulen, „weil die Kinder dort nicht geimpft werden können“.

Die CDU-Fraktion im Römer hat derweil einen Antrag vorgelegt, in dem sie die schnellstmögliche Ausstattung der Schulen mit Luftreinigern fordert. Es gebe Mittel des Bundes und des Landes für die Anschaffung von Luftreinigern und Anlagen, „der Magistrat muss sich beeilen und die Zuschüsse beantragen“, sagt Stadtverordnete Sara Steinhardt. Die CDU plädiert für die Anschaffung von UV-C-Luftfiltern, die das Erbgut der Viren zerstörten, langlebig, leise und ohne großen Wartungsaufwand seien.

Land- und Bundesmittel werde man nutzen, sagt Weber. „Aber die sind explizit zur Ertüchtigung und zum Einbau von Anlagen – und nur für mobile Geräte an Orten, an denen nicht gelüftet werden kann.“ Die UV-Luftfilter lasse sie gerade von Fachleuten auf die Ozonproduktion der Geräte prüfen, die schädlich für Haut und Netzhaut sein könne.

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