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Frankfurt: Römerberggespräche zu Krieg und Krise

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Von: Florian Leclerc

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Die Römerberggespräche widmen sich gesellschaftspolitisch relevanten Themen.
Die Römerberggespräche widmen sich gesellschaftspolitisch relevanten Themen. © Michael Schick

Die Frankfurter Römerberggespräche laden unter dem Titel „Ist es das wert? Der Preis von Freiheit und Demokratie“ am 12. November ins Schauspiel Frankfurt.

Die 52. Frankfurter Römerberggespräche widmen sich den Herausforderungen der Demokratie in Zeiten des Kriegs und der Energiekrise. Unter dem Motto „Ist es das wert? Der Preis von Freiheit und Demokratie“ lädt der Trägerverein Römerberggespräche am Samstag, 12. November, von 10 bis 17 Uhr in den Chagallsaal des Schauspiels Frankfurt ein. Der Eintritt ist frei.

Sobald die hessische Staatssekretärin für Kultur, Ayse Asar (Grüne), die Gäste um 10 Uhr begrüßt hat, spricht der Soziologe Armin Nassehi um 10.15 Uhr über „Nutzen und Nachteil der Frage nach Nutzen und Nachteil – Erwartungsmanagement in unkalkulierbaren Zeiten“.

Veranstaltung mit Armin Nassehi, Marina Weisband, Serhij Zhadan

Die Publizistin Marina Weisband referiert um 11 Uhr über den „Wert der Freiheit“. Der diesjährige Friedenspreisträger, der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan, erkundet um 11.45 Uhr die „Sprache nach dem Krieg“.

Über „Putins Geschichte. Historische Obsession und gegenwärtige Strategien“ redet der Historiker Martin Schulze Wessel um 12.30 Uhr. Nach einer einstündigen Mittagspause geht es um 14.15 Uhr weiter mit einem Vortrag der Journalistin Ulrike Herrmann. Sie fragt: „Wer soll das bezahlen? Die Ökonomie des Krieges“.

Die Migrations- und Armutsforscherin Ramona Rischke und der Soziologe Matthias Quent referieren um 15 Uhr gemeinsam über: „Ein heißer Herbst? Willkommenskultur und Abwehrreflexe“. Den Abschluss macht die Soziologin Teresa Koloma Beck ab 16 Uhr mit ihrem Vortrag über „Zusammenhalt durch Krise? Perspektiven auf Europa“.

Die Frankfurter Römerberggespräche wurden 1973 von Privatpersonen ins Leben gerufen. Sie tagten zunächst im Frankfurter Römer, dann in der Paulskirche, seit gut 20 Jahren im Schauspiel Frankfurt. Vorsitzender des Trägervereins Römerberggespräche ist Miloš Vec. Er lehrt Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Universität Wien und ist mit dem Frankfurter Forschungsverbund Normative Ordnungen assoziiert. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Hadija Haruna-Oelker und dem Journalisten Alf Mentzer.

Weitere Infos: roemerberggespraeche-ffm.de

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