Gastronomie

Frankfurter Restaurants sollen Hilfe erhalten

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Das Wirtschafts- und das Verkehrsdezernat Frankfurt prüfen, ob eine unbürokratische Erweiterung der Außengastronomie möglich ist.

Seit Donnerstag steht fest, dass Gastronomien in Hessen ab dem 15. Mai nach fast zweimonatiger Schließung wieder öffnen dürfen – allerdings unter Auflagen. Es gilt die Regel: ein Gast pro fünf Quadratmeter. Die Abstandsregel von 1,50 Meter muss auch hier eingehalten werden. Für die Gastronomen bedeutet dies, dass sie deutlich weniger Gäste als normalerweise bewirten können – womit natürlich Umsatzeinbußen gegenüber dem Betrieb vor Corona einhergehen.

Um Unternehmen und Gewerbetreibende während der Corona-Krise zu unterstützen, hatte Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) bereits im März die Stundung von Gewerbesteuern ermöglicht. Nun gibt es weitere Überlegungen, den Wirten unter die Arme zu greifen: Die Stadt prüft, ob eine kurzfristige Erweiterung der Außengastronomie umsetzbar ist.

Die Idee habe die Industrie- und Handelskammer an Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) herangetragen, berichtet dieser. „Wir haben gerade angefangen, diese Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsdezernat zu prüfen“, sagt Frank im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Rettungswege freilassen

Außengastronomie anzumelden ist für die Betreiber im Normalfall mit einigem bürokratischem Aufwand verbunden. In jedem Fall müsse sichergestellt sein, dass Menschen mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer durch Tische und Stühle nicht behindert würden, sagt Frank. Auch müssten Rettungswege für die Feuerwehr frei bleiben,

„Ob das temporär unbürokratisch umsetzbar ist, beleuchten wir aktuell“, sagt Frank. „Der gute Wille ist im Magistrat auf jeden Fall vorhanden.“ Man wolle den Gastronomen zwar so schnell wie möglich helfen, ob eine Erweiterung der Außengastronomie aber überhaupt funktioniere, könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

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