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Polizei im Einsatz. (Symbolbild)

Verkehr

Frankfurter Polizisten machen Kinder nach Unfall glücklich

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An einem Auto auf der Autobahn A66 platzt ein Reifen. Doch Polizisten sorgen dafür, dass die Fahrerin und drei kleine Kinder nach Hause können.

Besonderen Trost haben Frankfurter Polizisten drei kleinen Jungs nach einem Unfall auf der Autobahn A66 gespendet. Als sie alarmiert wurden, packten sie vor der Fahrt zum Einsatzort drei Teddybären ein, um sie den Kindern zu geben. Doch das zarte Alter der Unfallbeteiligten war nicht die einzige Herausforderung für die Beamten der Autobahnpolizei.

Wie die Frankfurter Polizei am Mittwoch berichtete, wurden sie am Montag zu dem Unfall in Höhe des Nordwestkreuzes mit hoher Dringlichkeit gerufen, weil Kinder als Unfallbeteiligte gemeldet worden waren. Als sie am Unfallort eintrafen, stellten sie fest, dass lediglich ein Fahrzeug am Unfall beteiligt war. Wie sich später herausstellte, war ein Reifen an dem Fahrzeug geplatzt. Doch die Umstände verlangten den Polizisten einiges an Fingerspitzengefühl ab.

Bei ihrem Eintreffen standen die drei Jungen im Alter von sechs und vier Jahren an der Leitplanke. Eines der Kinder weinte bitterlich, so der Polizeibericht, nicht weil es Schmerzen hatte, sondern sehr kalte Hände. Die drei Teddybären sorgten dafür, dass sich die Stimmung bei allen Dreien schnell aufhellte.

Die Kommunikation mit der Fahrerin und Mutter der Kinder erwies sich allerdings für die Polizisten als eine Herausforderung, weil sie gehörlos ist. Ein Schreibblock habe aber bei der Kommunikation geholfen, so die Polizei weiter. Damit Mutter und Kinder schnell nach Hause konnten, ersetzte einer der Beamten den geplatzten Reifen mit einem Reservereifen. Anschließend gaben sie der Familie eine Starthilfe, weil die Batterie des Wagens in der Zwischenzeit ihren Geist aufgegeben hatte.

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