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Frankfurter Paulskirche: Ein Geeigneter Ort

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Es gibt eine Verbindung zwischen den Revolutionären von 1848 und den Globalisierungsgegnern von Attac. Es ist deshalb richtig, dass Letztere ihr Jubiläum in der Paulskirche begehen. Ein Kommentar.

Man darf eine politische Verbindungslinie sehen zwischen den bürgerlichen Revolutionären in der Paulskirche von 1848 und den Globalisierungsgegnern von Attac heute. Die Frankfurter Reichsverfassung von 1848, die in der Paulskirche beschlossen wurde, sah den politischen Umsturz vor. Sie wollte die Herrschaft des Adels und der Könige durch ein frei gewähltes „Volkshaus“ ersetzen.

Ziel von Attac ist es unter anderem, denen eine Stimme zu verschaffen, die im weltweiten kapitalistischen System von heute von den politischen Entscheidungen ausgeschlossen sind. Es steht der Stadt Frankfurt gut an, die Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen von Attac zu beherbergen.

Und auch Aktivisten gegen den Klimawandel und Menschen, die Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken retten, sollten in Frankfurt willkommen sein. Um ihr Engagement zu würdigen und das von Attac, ist die Paulskirche der geeignete, ja geradezu der zwangsläufige Ort.

Wenn Frankfurt auf diese Weise wichtige soziale Bewegungen ehrt, kann die Stadt nur gewinnen.

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