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Frankfurter Mietspiegel-Check für alle im Internet

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Von: Thomas Stillbauer

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Welche Miete gilt wo? Ein Online-Mietspiegelrechner soll in Frankfurt beim Durchblick helfen.
Welche Miete gilt wo? Ein Online-Mietspiegelrechner soll in Frankfurt beim Durchblick helfen. © Rolf Oeser

Die Stadt hat einige neue Funktionen online gestellt, darunter auch einen erweiterten Routenplaner.

Zahle ich eigentlich die ortsübliche Miete für meine Wohnung? Und wie komme ich am besten von A nach B? Solche Fragen können sich Frankfurterinnen und Frankfurter neuerdings nach einigen Klicks im Internet beantworten. Die Stadt weist auf diverse Erweiterungen in ihrem Onlineangebot hin.

Der Online-Mietspiegelrechner ist ab sofort unter der Adresse frankfurt.de/mietspiegel-rechnernutzbar mit den Daten des Mietspiegels 2022. Bürgerinnen und Bürger ermitteln dort, welche ortsübliche Vergleichsmiete für ihre Wohnung gilt. Im Internet hätten viele Immobilienportale irreführende Tabellenwerke zum Mietspiegel veröffentlicht, warnt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). „Tatsächliche Aussagekraft hat aber nur der offizielle Mietspiegel, der von der Stadt Frankfurt herausgegeben wird.“ Der Onlinerechner mache den offiziellen Mietspiegel anwendungsfreundlicher. Entwickelt haben ihn die Ämter für Wohnungswesen sowie Informations- und Kommunikationstechnik gemeinsam. Einfacher und übersichtlicher sei das Instrument nun, ergänzt Digitalisierungsdezernentin Eileen O’Sullivan (Volt). Wer es nutzen möchte, gibt einige Faktoren ein, etwa Wohnungsgröße, Ausstattungsmerkmale, Lage, und erhält am Ende den ortsüblichen Mietzins und weitere Informationen in einer PDF-Datei. Dies sei ein wichtiger Maßstab etwa für die Rechtmäßigkeit von Mieterhöhungen oder die Einhaltung der Mietpreisbremse. Zudem gibt es weiterhin die Mietspiegelbroschüre zum Herunterladen oder gedruckt. Fragen beantwortet die Mietspiegelberatung: E-Mail an mietspiegel@stadt-frankfurt.de oder Telefon 069/212-77088.

Wo das nächste Bürgeramt ist und der nächste Trinkbrunnen, darüber informiert das Geoportal der Stadt schon seit einiger Zeit (geoportal.frankfurt.de). Neu hinzu kommen jetzt eine Routenplanerfunktion und eine Erreichbarkeitsanalyse. So lässt sich beispielsweise unter dem Menüpunkt „Werkzeuge – Routing“ ein beliebiger Punkt auf dem Stadtplan als Startpunkt anklicken, ein zweiter als Ziel, und sofort ist eine Route eingezeichnet. Das gibt es auch in anderen Kartenprogrammen. Neu im Geoportal sei die Funktion, Sperrflächen zu definieren, berichtet die Stadt, also Bereiche, die die Routenplanung auslassen soll. Außerdem zeigt das Programm farbig an, welche Gebiete im Umkreis in wie vielen Minuten erreicht werden können – „besonders interessant für Touristen“. Berechnet wird jeweils alternativ für Fußgänger:innen, Rollstuhl-, Fahrrad- Auto- und Lastwagenfahrerinnen und -fahrer. Die Routen lassen sich in verschiedenen Formaten für mobile Navigationsgeräte speichern.

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