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Bücher, Lesungen und ein Bouquinistenmarkt im Haus am Dom. michael schick
Bücher, Lesungen und ein Bouquinistenmarkt im Haus am Dom. michael schick © Michael Schick

Am 20. Februar ist der „Lange Tag der Bücher“ zurück im Haus am Dom. FR-Redakteure zu Gast.

Am Sonntag, 20. Februar findet im Haus am Dom zum 18. Mal der „Lange Tag der Bücher“ statt. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr pandemiebedingt pausieren musste, erhalten Besucher:innen nun wieder die Möglichkeit, mit Verleger:innen und Autor:innen in Kontakt zu treten. Acht Frankfurter Publikumsverlage präsentieren am „Langen Tag“ eine Auswahl ihrer Werke, bieten Lesungen an oder informieren über ihre Verlagstätigkeit. Das Spektrum der vorgestellten Bücher reicht dabei von Abenteuerromanen über Bildbände und Kochbücher bis hin zu Comics und Kurzgeschichten.

Mit dabei ist auch FR-Redakteur Oliver Teutsch, der um 16 Uhr aus seinem Debütroman „Die Akte Klabautermann“ liest. Er erzählt die Geschichte des deutschen Autor Rudolf Ditzen alias Hans Fallada, der sein letztes Werk „Jeder stirbt für sich allein“ innerhalb von nur sechs Wochen fertigstellte. Bevor es veröffentlicht werden konnte, starb der Autor. Diese Tatsache faszinierte Teutsch so sehr, dass er begann, sich intensiv mit der Geschichte des Buches auseinanderzusetzen und sie nach und nach zu Papier zu bringen. Entstanden ist ein dokumentarischer Roman über das zerrissene Leben und die mitunter tragischen letzten Monate Falladas, der die Leser:innen in das Berlin der Nachkriegsjahre zurückversetzt.

Neben Teutsch ist auch FR-Redakteur Florian Leclerc auf dem Lesefest zu Gast. Um 18 Uhr führt er als Moderator durch die letzte Veranstaltung des Tages, eine Lesung mit der Autorin Sonja Rudorf. Ihr Spannungsroman „Faule Mieten“ handelt von Intrigen und Kriminalfällen auf dem angespannten Frankfurter Wohnungsmarkt.

Insgesamt gibt es acht Lesungen – eine zu jeder vollen Stunde, von 11 bis 18 Uhr. Darüber hinaus können sich Besucher:innen auf dem 13. Frankfurter Bouquinistenmarkt umsehen, der seine Stände im Foyer des Hauses aufbaut. An einem großen Büchertisch lässt sich das Angebot der beteiligten Verlage durchstöbern, und wer eine Lektüre gefunden hat, kann diese auf dem eigens eingerichteten Lesebalkon genießen.

Tickets für den „Langen Tag der Bücher“ können online gegen eine Servicegebühr von einem Euro erworben werden. Aufgrund der Corona-Pandemie sind sie auf 48 Personen pro Veranstaltung und drei Veranstaltungen pro Person beschränkt. Zudem muss im Saal ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die 2G+ Regel eingehalten werden. Von der Testpflicht befreit sind Minderjährige sowie Personen, die bereits ihre dritte Impfung erhalten haben.

Info und Tickets gibt es auf der Internetseite: hausamdom-frankfurt.de

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