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Frischezentrum

Frankfurter Linke warnt vorschlechtem Grundstücksdeal

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Stadt wird das Frischezentrum in Kalbach verkaufen. Die Linke kritisiert das Geschäft scharf. Zumal ihr der Preis zu niedrig erscheint.

Obwohl die Stadt Frankfurt keine Grundstücke mehr verkaufen will, werden die Stadtverordneten aller Voraussicht nach in ihrer nächsten Sitzung der Veräußerung eines gut 13 Hektar großen Areals, auf dem das Frischezentrum in Kalbach steht, zustimmen. Die Linke im Römer kritisiert das scharf. Immer wieder fehlten Flächen für Schulen, soziale Zentren und bezahlbare Wohnungen, sagt der planungspolitische Sprecher der Fraktion, Eyup Yilmaz. Fragwürdig sei zudem, dass die Verkaufsvorlage vertraulich sei, im nicht öffentlichen Teil behandelt werde. Das nehme die Möglichkeit, sich öffentlich gegen solche Vorhaben zu stellen.

Yilmaz weist zudem darauf hin, dass die Stadt das Grundstück der Frischezentrum Frankfurt am Main Großmarkt GmbH deutlich unter Marktpreis verkaufen wolle. Nach Informationen der FR sollen gut 23,6 Millionen Euro fließen. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 184,07 Euro für 12,8 Hektar des Areals und von 7,16 Euro für eine Teilfläche von 3600 Quadratmetern. Das Gelände muss bis August 2039 als Frischezentrum genutzt werden. Die Stadt verkauft ihre Anteile an der Gesellschaft.

Die Stadt solle grundsätzlich keine Grundstücke verkaufen, findet der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD im Römer, Gregor Amann. „Im konkreten Fall haben wir aber keine andere Möglichkeit“, sagt er. Die Stadt habe den Händler:innen 2003 eine Kaufoption für das Grundstück eingeräumt und den Preis festgelegt. Daran müsse sie sich halten. Wenn die Linke etwas anderes behaupte, schütte sie den Leuten Sand in die Augen.

„Wir haben uns an den Vertrag zu halten“, sagt auch Andrea Brandl, Büroleiterin von Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU). Der Verkaufspreis erscheine aus heutiger Sicht niedrig. Man müsse aber berücksichtigen, dass die Händler:innen viele Jahre lang eine hohe Erbpacht gezahlt hätten.

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