Mike Josef

Frankfurter Linke kritisiert Planungsdezernenten Josef

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Die Linke wirft dem Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef (SPD) vor, zu wenig für den Erhalt von 257 Sozialwohnungen im Ostend zu tun.

Die Linke im Frankfurter Römer kritisiert, dass Planungsdezernent Mike Josef (SPD) zu wenig tue, um Mieter zu schützen. Mieterinnen und Mieter im Ostend hatten beklagt, dass 257 Sozialwohnungen Ende des Jahres aus der Bindung fallen sollen. Josef hatte im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau versprochen, mit dem Eigentümer nach Lösungen zu suchen.

Nach Ansicht der Linken muss er aber mehr unternehmen, als „Gespräche mit dem Vermieter anzukündigen, die von vorneherein wenig Aussicht auf Erfolg haben“.

Auch als die Sozialbindungen der Wohnungen in der Zoopassage ausgelaufen seien, habe Josef auf Gespräche gesetzt. Das habe aber nichts geholfen. Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten sich ihre Wohnungen dort nach den danach erfolgten Mieterhöhungen nicht mehr leisten können. Nun drohe dasselbe im Gebäudekomplex an der Ecke Waldschmidtstraße/Wittelsbacherallee, sagt der wohnungspolitische Sprecher der Linken, Eyup Yilmaz.

Die Linke fordert Josef auf, mehr Viertel in Frankfurt unter Milieuschutz zu stellen und die in Milieuschutzgebieten möglichen Instrumente zum Schutz von Mietern auch zu nutzen. Die Stadt müsse zudem viel mehr Sozialwohnungen des ersten Förderwegs statt der sogenannten Mittelstandswohnungen bauen, heißt es.

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