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Frankfurter Linke fordern Corona-Schutzschirm

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Von: Sandra Busch

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Die Linke stellt ein Sofortprogramm zur Bekämpfung und Abfederung der Pandemie auf.

Zur Bekämpfung der Pandemie hat die Linke ein Sofortprogramm aufgestellt. Es bedürfe „mittel- und langfristiger Strategien auf allen Ebenen“, fordert die Linke in dem Programm, „um die Gesundheit aller Menschen in Frankfurt zu schützen, Leben zu retten und die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern“. In 14 Punkten macht die Linke Vorschläge, „die vor Ort realisierbar sind“.

Ganz oben steht dabei das Impfen: Impfzentren offen halten, Öffnungszeiten und Kapazität dem Bedarf anpassen, aufsuchende mobile Impfteams auf stark frequentierte Plätze in die Stadtteilen schicken. Alle Menschen in der Stadt müssten mit Terminankündigungen in ihrer jeweiligen Sprache angeschrieben werden. Auch sollte die technische Ausstattung des Gesundheitsamts auf den aktuellen Stand gebracht und die personelle Ausstattung ausgeweitet werden.

Zudem sollten Großveranstaltungen früher unterbunden werden, um persönliche Kontakte aufrechterhalten und Kitas, Schulen und Hochschulen offen halten zu können. In den Schulen fordern die Linken kostenlose tägliche Tests für alle und die Möglichkeit zur Verkleinerung von Klassen. Auch sollte die Stadt sicherstellen, dass ihren Beschäftigten und den Beschäftigten von Unternehmen und Vereinen, an denen sie beteiligt ist oder die von ihr gefördert werden, Homeoffice angeboten wird.

Die Linke fordert auch einen kommunalen Corona-Schutzschirm als ergänzende Unterstützung für Menschen und Unternehmen in wirtschaftlicher Notlage. „Dies insbesondere durch einen Solidarfonds, der bedarfsorientiert aufgefüllt wird.“ Für Miete, Soloselbstständigkeit, Kultur, Kleingewerbetreibende und Vereine. Neben mehr materieller und personeller Hilfen für Tafeln und für andere Lebensmittelausgaben sollte unter anderem auch ein unabhängiges Corona-Gremium gegründet werden, in dem auch etwa Gewerkschaften, ärztliche Vereinigungen und Sozialverbände vertreten sind.

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