Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kochperformance zur Einweihung der Frankfurter Küche. Foto: Yael Schmidt
+
Kochperformance zur Einweihung der Frankfurter Küche.

Städtepartnerschaft

Frankfurter Küche in Tel Aviv

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
    schließen

Zum Anlass von 40 Jahren Städtepartnerschaft hat Frankfurt Tel Aviv eine Frankfurter Küche geschenkt. Die Weiße Stadt Tel Aviv ist schon Unesco-Welterbe. Frankfurt will sich bewerben.

Im Max-Liebling-Haus, einem Zentrum für Denkmalschutz und Architektur im israelischen Tel Aviv, steht nun eine Frankfurter Küche. Die Küche wurde in den Jahren 2020 und 2021 in Frankfurt aufwendig restauriert, Restaurierung, Transport und Einbau in Tel Aviv wurden durch das Frankfurter Kulturdezernat mit 20 000 Euro gefördert.

Die nach Tel Aviv geschickte Küche stammt ursprünglich aus der Siedlung Bornheimer Hang. Vorbild bei der Restaurierung war die vor 15 Jahren restaurierte Küche des Ernst-May-Hauses in der Siedlung Römerstadt. Eine Blaupause gab es aber nicht, denn die Frankfurter Küche wurde in vielen Varianten verbaut.

Margarete Schütte-Lihotzky erfand die Frankfurter Küche

Die Frankfurter Küche wurde von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000) im Auftrag des Frankfurter Hochbauamtes entwickelt und gilt als weltweit erste Einbauküche. Der Anlass des Geschenks sind 40 Jahre Städtepartnerschaft, zwischen Tel Aviv und Frankfurt. Überreicht wurde die Küche im Rahmen einer Delegationsreise von Frankfurter Politikerinnen und Politikern in Tel Aviv. „Wir feiern heute die Zusammenarbeit unserer Städte zur Wahrung des architektonischen Erbes der Moderne“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Die „Weiße Stadt“ Tel Aviv wurde in den 1930er und 1940er Jahren errichtet. Seit 2003 zählt sie zum Unesco-Welterbe. Rund 2000 der 4000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Das Land Hessen will die Ernst-May-Siedlungen in Frankfurt und die Keltensiedlung am Glauberg im Rahmen des nationalen Vorauswahlverfahrens für das Welterbe vorschlagen. Die Ernst-May-Siedlungen mit etwa 12 000 Wohnungen entstanden im Rahmen des Stadtplanungsprogramms „Neues Frankfurt“ von 1925 und 1930 unter Leitung des Stadtplaners und Architekten Ernst May (1886-1970).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare