+
Sylvia Weber.

Schulen 

Frankfurter CDU kritisiert Bildungsdezernentin für Schulplanung

  • schließen

Die CDU wirft Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) vor, bei der Planung von neuen Schulen untätig zu sein. Auch bei der Ausstattung der Schulen mit WLAN moniert sie Versäumnisse.

Die CDU übt scharfe Kritik an Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Sie solle „raus aus dem Ferienmodus und ran an die Arbeit“, sagte Sara Steinhardt, Vorsitzende des CDU-Fachausschuss Bildung. Weber sei untätig bei der Planung von neuen Schulen und habe bei der Ausstattung der Schulen mit WLAN eine „fortwährende Verweigerungshaltung“.

Weber hat angekündigt, trotz steigender Schülerzahlen nächstes Jahr keine neuen Schulen zu eröffnen, sondern Platz an bestehenden zu schaffen. Für die CDU unverständlich. Die Grundschulen seien am Rande ihrer Kapazitäten, sagte Steinhardt. Auch die Zahl von 534 Schülern, die nach der Grundschule keinen Platz an der Wunschschule gefunden haben, spricht für Steinhardt dafür, dass nächstes Jahr „mindestens eine weiterführende Realschule und ein Gymnasium zu planen“ sind. Sollten im nächsten Jahr ohne neue Schulen die Plätze nicht reichen, könne Weber die Schuld nicht aufs Amt für Bau und Immobilien (ABI) von Baudezernent Jan Schneider (CDU) schieben. „Das ABI ist nicht die Feuerwehr für Versäumnisse im Bildungsdezernat.“

Auch bei der WLAN-Ausstattung der Schulen sieht Steinhardt Versäumnisse. 15 Schulen, die sich einen privaten Anbieter suchen sollten, waren ein Kompromiss in der Koalition. „Seit Jahresbeginn herrscht Untätigkeit in der Sache“, sagte Steinhardt. Die Schulen seien nicht einmal ausgesucht worden, das zeige den nicht vorhandenen Willen des Bildungsdezernats. Den Einwand des Staatlichen Schulamts, dass eine Anbietersuche der Schulen in Eigenregie nicht mit dem Schulgesetz zu vereinbaren sei, sei von Weber vorgeschoben. Es sei längst klargestellt, dass die Stadt als Schulträger die Verträge unterzeichnen könne.  

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare