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Frankfurt

Frankfurter Klosterkonzerte sind gerettet

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Eine Crowdfunding-Aktion ermöglicht das bewährte Angebot.

Um ein Haar hätte es in diesem Jahr in Frankfurt keine Klosterkonzerte gegeben. Die traditionsreiche Konzertreihe für „Alte Musik“ im Karmeliterkloster drohte im 23. Jahr ihres Bestehens an der Corona-Pandemie und am Geld zu scheitern. Doch Crowdfunding hat sie gerettet. Im April und Mai sind wegen des großen Zuspruchs sogar Doppelkonzerte angesetzt.

Genau 16 296 Euro sind bei der sogenannten Matchfunding-Aktion auf der von der Frankfurter Stiftung Aventis Foundation und dem Kulturfonds Rhein-Main kuratierten Partnerseite „Kulturmut“ der Crowdfunding-Plattform „startnext“ für die Klosterkonzerte zusammengekommen. „Zuerst hatten wir als Ziel 10 000 Euro anvisiert. Als wir das erreicht hatten, haben wir das Ziel auf 15 000 Euro erhöht“, sagt Thomas Rainer, Kulturmanager und Initiator der Konzertreihe. Matchfunding heißt, dass die Spenden der 83 Musikliebhaber:innen, die Geld gegeben haben, durch 5000 Euro aus einem gemeinsamen Fördertopf von Aventis Foundation und Kulturfonds komplettiert wurden.

Das Crowdfunding für die diesjährigen Klosterkonzerte war notwendig geworden, weil Förderer wie das Institut für Stadtgeschichte, das seinen Sitz im Karmeliterkloster hat, wegen der Corona-Krise in diesem Jahr kein Geld geben konnten. Zudem waren Einnahmen weggebrochen.

Umso glücklicher ist Rainer, dass beim Matchfunding mehr Spenden als ursprünglich erwartet zusammengekommen sind. Dadurch ist es möglich, alle fünf Klosterkonzerte hybrid anzubieten, das heißt, alle Konzerte werden gleichzeitig live gestreamt. Letzteres ist auch eine Rückversicherung, sollten Zuschauer:innen wegen steigender Infektionszahlen nicht ins Kloster dürfen.

„Die Klosterkonzerte werden auf jeden Fall stattfinden“, sagt Rainer. Schon allein, um die auftretenden Musiker:innen zu unterstützen. Alle beim Crowdfunding gesammelten Gelder gingen als Honorare an sie.

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