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Frankfurter Karl-Popper-Schule darf weitermachen

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Das Schulamt fordert aber einen neuen Träger als Bedingung zum Weitermachen. Auch mehr examinierte Lehrkräfte müssen eingestellt werden.

Aufatmen an der Karl-Popper-Schule: Die Privatschule darf unter Auflagen vorerst weitermachen. Dies hat das Staatliche Schulamt den Eltern in einem Brief mitgeteilt.

In „konstruktiven Gesprächen“ habe man „die Defizite im Unterrichts- und Schulbetrieb identifiziert, die ein Umsteuern in der Schule über personelle Veränderungen hinaus unabdingbar machen. Gemeinsam haben wir eine Lösung im Sinne der Schulgemeinde gefunden“, heißt es in dem von Schulamtsleiterin Evelin Spyra unterzeichneten Schreiben.

Eine wesentliche Bedingung für die Fortführung des Schulbetriebs über das laufende Schuljahr hinaus sei die Übernahme der Karl-Popper-Schule durch einen neuen, zuverlässigen Schulträger. Der jetzige Träger müsse dem Staatlichen Schulamt bis zum 15. April „die ernsthafte Absicht zur Aufnahme von Gesprächen zur künftigen Übernahme der Schulträgerschaft durch einen neuen, geeigneten Schulträger“ nachweisen.

Trotz aller Bemühungen könne es dazu kommen, dass die Schule zum 31. Juli 2023 geschlossen wird. Nämlich dann, „wenn zwingende Auflagen nicht erfüllt werden“. Eine dieser Auflagen betrifft die Vorbereitung und Abnahme der Prüfung zum Erwerb des Realschulabschlusses.

Eine weitere Voraussetzung ist die aus Sicht des Schulamts „dringend notwendige Aufstockung des pädagogischen Personals der Karl-Popper-Schule mit examinierten Lehrkräften, um eine mit öffentlichen Schulen vergleichbare Unterrichtsqualität sowie die Anschlussfähigkeit für eine weitere schulische Laufbahn für die Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten“.

Darüber hinaus sei die Beschäftigung einer als Lehrkraft examinierten Schulleitung in Vollzeit eine weitere grundlegende Bedingung.

Das Staatliche Schulamt seinerseits wird eine Unterrichtsentwicklungsberatung zur Qualitätsverbesserung zur Verfügung stellen. red

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